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Brutales Verbrechen in Niederbayern: 21-Jähriger sticht auf Mann ein - und enthauptet ihn

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Von: Thomas Eldersch

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Polizei
Ein Einsatzort der Polizei ist mit Flatterband abgesperrt. © Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Mit mehreren Messerstichen wurde ein 52-Jähriger in einer Obdachlosenunterkunft in Regen getötet. Anschließend wurde ihm vom mutmaßlichen Täter sogar der Kopf abgetrennt.

Regen - In einer Obdachlosenunterkunft im niederbayerischen Regen* ist es zu einem brutalen Angriff gekommen. Ein 21-jähriger Geflüchteter soll auf einen 52-jährigen Mitbewohner eingestochen und ihn anschließend enthauptet haben. Der Verdächtige befindet sich mittlerweile in der Psychiatrie.

Regen: Verdächtiger fiel vor dem Angriff bereits durch andere Straftaten auf

Laut einem Sprecher der Polizei Niederbayern fand der Angriff bereits am vergangenen Montag (19. Juli) statt. Der 21-jährige Tatverdächtige aus Somalia soll mehrmals auf das Opfer (52) eingestochen haben, so das Ergebnis des Obduktionsberichts. Anschließend soll er dem 52-Jährigen den Kopf abgetrennt haben. Wahrscheinlich habe der Mann zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr gelebt. Bereits wenige Stunden nach der Tat konnte der Verdächtige aufgegriffen und festgenommen werden. Er wurde im Bezirkskrankenhaus untergebracht.

Warum es zu der Tat kam, ist noch unklar, so der Sprecher. Bisher habe sich der Tatverdächtige noch nicht zu dem Vorfall geäußert. Die Polizei geht von einem Streit als Motiv aus. Die beiden Männer haben sich wohl gekannt. Auf einen politischen oder religiösen Hintergrund deutet bisher nichts hin. Der 21-Jährige fiel zuvor jedoch schon durch Eigentumsdelikte und Körperverletzungen auf.

Bürgermeister von Regen schreibt ans Innenministerium

Die Tat erinnert wohl nicht nur den Regener Bürgermeister, Andreas Kroner (SPD), an den Messer-Angriff in Würzburg vor einigen Wochen. Der Kommunalpolitiker ist besonders sauer darüber, dass die zuständigen Behörden nicht über die Gefährlichkeit des Geflüchteten informiert wurden. „Nachdem er zum ersten Mal im Bezirkskrankenhaus war, wurde er einfach zu uns zurückgeschickt, ohne dass man uns gesagt hat, was mit ihm los ist. Das ist für mich untragbar.“

Viele Freiwillige - wie Flüchtlingshelfer oder Mitarbeiter der örtlichen Tafel - hätten sich um die Bewohner der Obdachlosenunterkunft gekümmert, so Kroner. „Man mag sich nicht vorstellen, was da alles hätte passieren können. Das weckt Erinnerungen an den Fall Würzburg.“ Der Bürgermeister will nun einen Brief an das Innenministerium schreiben und Kontakt zum Bayerischen Städtetag aufnehmen, um in derartigen Fällen bessere Absprachen zwischen den Behörden anzuregen. (tel/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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