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"Ab Dienstag oder Mittwoch" seien Schneeschauer bis ins höhere Flachland möglich, erklärt Volker Wünsche, Leiter der Münchner DWD-Niederlassung

Regen und Schnee in Sicht

München - Für die Meteorologen ist der 1. Dezember der erste Wintertag. Doch von winterlichen Verhältnissen ist drei Wochen vor Weihnachten wenig zu spüren. Doch das ändert sich in Kürze - zumindest in bestimmten Gebieten.

 

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Vergangenes Jahr hatte die Zugspitze bereits am 30. Oktober und damit ungewöhnlich früh die Wintersportsaison eröffnet. Auch im übrigen Land bot sich vor einem Jahr noch ein ganz anderes Bild: Tief “Katharina“ hatte am 1. Dezember 2010 für starke Schneefälle gesorgt und in ganz Bayern den Verkehr behindert. Am Flughafen München fielen damals etwa 260 Flüge aus.

Ab Dienstag/Mittwoch Schneeschauer bis ins höhere Flachland möglich

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In diesem Jahr beginnt der Dezember nach Angaben des Meteorologen Wünsche unbeständig. So sei in den nächsten Tagen mit vielen Wolken, zeitweise Sonne, gelegentlichen Regenschauern und Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad zu rechnen. Vom Wochenende an soll es immer öfter regnen, in den höheren Lagen falle Schnee. Die Schneefallgrenze soll zunächst auf 1500 Meter sinken. “Ab Dienstag oder Mittwoch sind dann Schneeschauer bis ins höhere Flachland möglich“, sagte Wünsche.

Wintersportler und Liftbetreiber werden sich über diese Aussichten freuen. Sie stehen bereits in den Startlöchern, um die Skisaison zu eröffnen. Sogar auf der Zugspitze musste der für vergangenes Wochenende geplante Saisonstart wegen des Schneemangels abgesagt werden. Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) hat es seit Oktober keinen Niederschlag mehr gegeben.

Durch die extreme Trockenheit der vergangenen Wochen bleibt auch der Wasserstand der Donau extrem niedrig. Wie ein Experte vom Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg sagte, liegt der Wasserstand noch immer bis zu 30 Zentimeter unter dem üblichen Wert. Er hoffe, dass der für die nächsten Tage angekündigte leichte Regen die Pegelstände steigen lasse. Wegen des Niedrigwassers waren in der Donau mehrere Schiffe auf Grund gelaufen.

dpa

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