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Chaos wegen Dom-Lichtshow - Polizei muss eingreifen und Menschen beruhigen

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Von: Martina Lippl

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Chaos bei der letzten Licht-Show am Regensburger Dom.
Chaos bei der letzten Licht-Show am Regensburger Dom (Symbolfoto). © dpa/lby

Ein Chaos hat es bei der Licht-Show am Dom in Regensburg am Samstagabend gegeben. Der Menschenandrang auf das Spektakel war viel zu groß. Menschen schubsten sich, es gab Gedränge und Stau.

Regensburg - Jeder wollte noch einmal einen Blick auf den beleuchteten Regensburger Dom werfen. Seit einer Woche läuft jeden Abend eine Licht-Show am Dom, doch am Samstag war der Andrang einfach zu groß. Mehrere tausend Menschen wollten den beleuchteten Dom sehen. Es herrschte plötzlich Chaos in Regensburg.

„Diese Menschenmassen! Das hat einfach alle erschlagen“, sagte Anton Hagen, Leiter der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium am Sonntagmorgen gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung. Es sei demnach zu Gedränge, Geschubse und Staus gekommen. Von Körperverletzungen, Zwischenfällen oder gar Panik sei im Präsidium allerdings bislang nichts bekannt.

Die Polizei mussten den Zugang zum Domplatz immer wieder sperren, die Menschen beruhigen und anweisen, berichtet der Bayerische Rundfunk (BR). Die Innenstadt war am Samstagabend völlig überlaufen. In einem Video auf Twitter zeigt einen Eindruck von der Lage in Regensburg. Der Druck im Gedränge war ziemlich groß, grenzwertig.

Regensburger Dom - Lichtshow 

Mit dem Licht-Spektakel feierte Regensburg das Jubiläum „150 Jahre Domtürme“. Die Westfassade des Doms - die Fassade mit den beiden Domtümren - wurde angestrahlt. Die französische Künstlergruppe „Spectaculaires“ zeichnet für diese beeindruckende Illumination verantwortlich. 

Für die Licht-Show war der Domplatz in Regensburg ab 19 Uhr bis 23 Uhr für den Verkehr gesperrt, teilt die Stadt Regensburg auf ihrer Webseite zur „Illumination der Domtürme“ mit. Demnach war vom 22. bis 28. September die Illumination „La cathédrale magique“ immer nach Einbruch der Dunkelheit zu sehen. Täglich gab es drei Vorführungen, jeweils um 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr. 

Am 28. September waren anfangs zwei Vorführungen um 19.30 sowie um 20.30 Uhr geplant. Die Veranstalter schoben dann aber mehrerer Zusatz-Vorstellungen ein. 

ml

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