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Gespenstische Szene am Regensburger Dom: Ein Afghane musste sich auf den Boden legen und wurde von Polizeikräften eingekreist. Dabei war er völlig unschuldig. 

Zeuge schlug Alarm

Weil ein Afghane im Dom Kopfhörer trug: Polizei-Großeinsatz in Regensburg

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Aus seiner Kleidung schienen Drähte zu ragen: Die Polizei hat den Regensburger Domplatz am Dienstagmorgen wegen eines verdächtigen Mannes geräumt.

Regensburg - Kirchgängern fiel bei der Morgenmesse am Dienstag im Regensburger Dom eine verdächtige Person auf. Aus der Kleidung des laut Einsatzkräften „arabisch aussehenden Mannes“ schienen Drähte zu ragen, wie die Mittelbayerische berichtet.

Um kurz nach sieben Uhr verständigte ein Passant die Polizei. Ein Großaufgebot begann nach der Morgenmesse den Domplatz zu räumen und zu sperren. Der Verdächtige musste sich vor dem Dom auf die Straße legen, Waffen wurden auf ihn gerichtet. 

Bei der Überprüfung des Mannes konnten Beamte keine besorgniserregenden Gegenstände feststellen. Der afghanische Staatsbürger hatte lediglich eine Trinkflasche und Kopfhörer bei sich. Entwarnung! 

Die Sperrung des Domplatzes wurde nach kurzer Zeit aufgehoben. „Wir sind froh über diesen Ausgang und über die Mitteilung des Passanten. Er hat alles richtig gemacht“, äußerte sich Albert Brück, Pressesprecher am Polizeipräsidium Oberpfalz. nach Abschluss des Einsatzes. 

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lks

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