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Am Bahnhof Etterzhausen wurden Schüsse gehört. Hier kam es zu einem Großeinsatz. 

Fast zeitgleiche Vorfälle

Ereignisse rund um Regensburg überschlagen sich: Schüsse am Bahnhof, Jugendlicher geht mit Waffe in Bus

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Im Raum Regensburg überschlugen sich am Dienstagmittag die Ereignisse. Fast zeitgleich kam es zu brisanten Vorfällen mit Waffen. Mit Updates und neuen Infos. 

Etterzhausen/Regensburg - Am Dienstagmittag kam es fast zeitgleich zu zwei großen Alarmierungen für die Polizei im Raum Regensburg. 

Dadurch, dass beide Einsätze innerhalb von wenigen Minuten stattfanden, war die Polizei personell stark gefordert. Neben Polizisten aus dem gesamten Raum Regensburg waren auch Beamte der Bundespolizei und Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei im Einsatz. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.

12.15 Uhr, Etterzhausen: Schüsse am Bahnhof

Notruf aus Etterzhausen (Gemeinde Nittendorf) im Landkreis Regensburg: Hier seien Schüsse am Bahnhof gefallen. Alle verfügbaren Kräfte rund um die Gemeinde rückten mit schusssicheren Westen an und umstellten das Bahnhofsgebäude. Züge der Bahnlinie Regensburg-Nürnberg wurden umgeleitet. Dass der Zugverkehr nach Etterzhausen kurzzeitig eingestellt wurde, sorgte insbesondere bei wartenden Eltern für Unruhe. Diese wollten eigentlich ihre Kinder nach dem ersten Schultag abholen, wurden aber nicht durchgelassen, meldet News5.

Es kam zur Festnahme, dann die Entwarnung: Bei der Pistole handelt es lediglich um eine Schreckschusswaffe. Nach ersten Ermittlungen gab es vor der Schussabgabe einen Streit im Bahnhofsbereich. „Niemand wurde verletzt, niemand wurde angeschossen“, sagt Polizeisprecher Dietmar Winterberg gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung

Update 17.05 Uhr: Jetzt hat die Polizei neue Details bekanntgegeben. Bei dem Verdächtigen in Etterzhausen handelt es sich um einen 23-Jährigen aus dem Landkreis Regensburg. Er soll mit seiner Schreckschusspistole mindestens einen Schuss abgegeben haben. Die Polizei ermittelt weiter. 

Großeinsatz am Bahnhof Etterzhausen

12.30 Uhr, Regensburg: Mann steigt bewaffnet in Bus in Regensburg ein

Wenig später, gegen 12.35 Uhr, meldeten Passanten, dass ein bewaffneter Mann in Regensburg auf Höhe des Dachauplatzes in einen RVV-Bus gestiegen sei. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest, noch ist nicht viel mehr bekannt. Laut Informationen der Agentur News5 habe man bei dem Mann lediglich eine Spielzeugwaffe gefunden. Das Polizeipräsidium in der Oberpfalz will am Nachmittag eine Presseerklärung abgeben. 

Update 17.05 Uhr: Auch zu diesem Fall gab die Polizei am Nachmittag weitere Hintergründe bekannt. Bei dem Mann im Bus handelte es sich um einen 16-Jährigen. Tatsächlich hatte er eine Spielzeugwaffe dabei. Nun muss er sich wegen einer Ordnungswidrigkeit (Führen einer Anscheinswaffe) verantworten. Eine Anzeige wurde erstattet.

Update von 18 Uhr: Die Polizei betonte am Dienstagabend laut dpa, dass es keine koordinierte Aktion der beiden jungen Männer war. „Es war blanker Zufall“, sagte ein Sprecher.

Aus seiner Kleidung schienen Drähte zu ragen: Die Polizei hatte den Regensburger Domplatz am 31. Juli wegen eines verdächtigen Mannes geräumt.

Lesen Sie auch: Straßburg: Schüsse in der Innenstadt - Behörden sprechen von einem Toten

mag

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