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Regensburg: Die Hörsaalbesetzer haben nach einem Ultimatum die Uni geräumt.

Regensburg: Hörsaalbesetzer räumen Uni

Regensburg - Nach einem Ultimatum der Regensburger Universitätsleitung haben am Mittwochabend die protestierenden Studenten zwei besetzte Hörsäle geräumt.

“Wir sind letzten Endes freiwillig gegangen“, sagte Studentensprecher Christian Schmidt. Die Studenten hatten befürchtet, dass die Hochschulleitung die Polizei für eine Räumung anfordern könnte. Nach Angaben des Regensburger Polizeipräsidiums gab es allerdings keinen konkrete Anfrage in dieser Hinsicht von der Uni. Schmidt kündigte an, dass die Demonstranten ab 7. Januar wieder einen Hörsaal besetzen werden. “Dann wird die Uni wieder von uns eingenommen.“

Ab 14 Uhr rechtswidriger Aufenthalt

Die Hochschulleitung hatte den Studenten am Mittwochmittag mitgeteilt, dass sie ab 14.00 Uhr die Anwesenheit der Studierenden als rechtswidrigen Aufenthalt betrachte. Universitätsrektor Thomas Strothotte hatte bereits vorher von den Studierenden, die wochenlang die Hörsäle besetzt hielten, verlangt, das Gebäude zu verlassen. Die Universität sei jedes Jahr in den Weihnachtsferien geschlossen, hieß es.

Zeitgleich mit dem Ultimatum wurden die Türen des Hörsaalgebäudes versperrt. Wer das Gebäude verließ, kam nicht wieder hinein. Letztlich hätten die Besetzer “nach vier Stunden Hausfriedensbruch“ nachgegeben, sagte Studentensprecher Schmidt. Nach seinen Angaben war noch ein Kern von rund 60 Studierenden in dem Hörsaalgebäude. Anschließend demonstrierten sie mit einem kleinen Protestzug in der Regensburger Innenstadt für bessere Bildungschancen.

dpa

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