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Mit einer Pferdestärke: Fernando betritt den Verkaufsraum der HEMTankstelle in Regensburg.

Ungewöhnlicher Besuch in der Tankstelle

Pferd will auftanken

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Regensburg - „Kommt ein Pferd in die Tankstelle …“ So könnte ein Witz beginnen, doch genau das ist am Sonntagvormittag in Regensburg passiert!

Plötzlich stand im Verkaufsraum der HEMTankstelle in Burgweinting tatsächlich ein braunes Ross. Das hieß Fernando und war zuvor schon Passanten aufgefallen, die bereits die Cowboys in Gestalt der örtlichen Polizei gerufen hatten. Diese rückten auch sofort mit mehreren Einsatzfahrzeugen aus, doch in der Zwischenzeit trabte das Pferd gemächlich die Obertraublinger Straße weiter entlang – bis zur Tankstelle.

Dort mogelte sich Fernando an den Zapfsäulen vorbei in den Verkaufsraum hinein. Nicht ganz unbemerkt: Neben der Angestellten und den ersten Kunden wurde auch die Überwachungskamera Zeuge des tierischen Besuchs. Eine Visite, die sonst wohl niemand geglaubt hätte.

Im Shop selbst machte der Ausreißer überraschenderweise überhaupt nichts kaputt. HEM-MitarbeiterinTatjanaSchmidl erinnert sich: „Das Pferd hat sich friedlich umgeschaut und ist dann ohne einen Schaden anzurichten wieder hinaus zu den Zapfsaulengeschlendert.“ Draußen wurde Fernando dann mit frischen Brezn bei Laune gehalten, dann traf schon die Polizei ein. Diese hielt Fernando solange fest, bis seine besorgte Besitzerin eintraf. Die Pferdeliebhaberin brachte ihr unternehmungslustiges Tier nach Hause in den Stall.

Tankstellenbesitzerin Karin Gürster-Baumgartner freute sich jedenfalls über ihren großen wie ersten tierischen Kunden: „Und Fernando haben die Brezn so gut geschmeckt – der kommt bestimmt wieder.“

Mitarbeiterin Schmidl bekam am Montag frei, um den Schreck zu verarbeiten. Bleibt die Frage, was Fernando nach dem neuen bayerischen Ladengesetz überhaupt hätte bekommen dürfen …

MC

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