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2G-Regel in Modegeschäften: Ladenbesitzerin wehrt sich - und bekommt Recht

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Von: Katarina Amtmann

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Einzelhandel - 2G-Regel
In Modegeschäften gilt eigentlich die 2G-Regel. (Symbolbild). © Arne Dedert/dpa/dpa-Bildfunk

In Klamottengeschäften gilt die 2G-Regel - eine Ausnahme gilt für einen Laden in Neutraubling. Die Besitzerin hat sich gegen die Maßnahme gewehrt.

Regensburg - In Bayern gilt im Einzelhandel weitgehend die 2G-Regel. Eine Ausnahme gilt nur für Läden des täglichen Bedarfs, also zum Beispiel Supermärkte. Klamottenläden gehören aber nicht dazu. Das Verwaltungsgericht Regensburg hat nun der Inhaberin eines Textileinzelhandelgeschäfts in Neutraubling Recht gegeben. Dem Urteil nach dient ihr Laden der Deckung des täglichen Bedarfs. Das berichtet Antenne Bayern.

2G-Regel in Modegeschäften: Inhaberin aus Neutraubling wehrt sich

Die Inhaberin des Modegeschäfts muss sich demnach nicht an die 2G-Regel halten, ihr Laden diene der Deckung des täglichen Bedarfs. Das Gericht gab per Eilbeschluss dem Antrag der Frau statt. Das Gericht habe jedoch nicht die 2G-Regel an sich infrage gestellt, sondern nur deren Vollzug im Einzelfall, wie der Radiosender weiter berichtet.

Die Versorgung mit passender Kleidung diene der Deckung eines individuellen Bedarfs, heißt es weiter. Dieser könne jederzeit eintreten. Kinder, die noch wachsen, könnten Kleidung ebenso brauchen wie Erwachsene (zum Beispiel warme Kleidung im Winter), so die Richter.

Wie Antenne Bayern weiter berichtet, sei es für das Gericht nicht erkennbar, wieso beispielsweise dem Bedarf an Buchhandlungen, die von 2G ausgenommen sind, ein größeres Gewicht zukomme als Klamotten.

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2G-Zutrittskontrollen in Modegeschäften: Ladeninhaberin beantragte gerichtliche Klärung

Die Ladeninhaberin aus Neutraubling hatte sich schon vor dem Urteil geweigert, 2G-Kontrollen in ihrem Geschäft durchzuführen. Nachdem gegen sie behördliche Maßnahmen wegen fehlender Zutrittskontrollen eingeleitet wurden, beantragte die Ladenbesitzerin eine gerichtliche Klärung.

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