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Apotheken impfen gegen Grippe: Bayerische Region bietet neues Angebot - viel zu wenig Impfwillige

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Von: Veronika Mahnkopf

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Grippeschutzimpfung und Corona
Teilnehmende Apotheken in der Oberpfalz impfen nun auch gegen das Grippevirus. © Jens Kalaene/dpa

Gegen Influenza in der Apotheke impfen lassen? Warum nicht: In einer bayerischen Region ist das möglich - im Rahmen eines Modellversuchs.

Regensburg* - AOK Bayern und der Bayerische Apothekerverband (BAV) haben das Modell im vergangenen Jahr gestartet. Nun soll es in der Oberpfalz fortgeführt werden, wie beide Institutionen in einer Mitteilung erklären.

Ziel ist es, dass sich Menschen nicht nur beim Arzt, sondern auch in einer Apotheke gegen das Grippevirus impfen lassen* können. Teilnehmen können an dem Modellvorhaben Apotheken, deren Mitarbeiter eine spezielle Fortbildung gemacht haben. Gesetzliche Grundlage sei das Masernschutzgesetz.

Oberpfalz: Apotheken impfen gegen Grippe

Das Modell laufe über drei Jahre und werde wissenschaftlich begleitet. Die Durchimpfungsrate solle mit dem Angebot gesteigert werden. Bislang seien nur 35 Prozent der über 65-Jährigen gegen Influenza geimpft. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) strebe 75 Prozent an.

Für die kommende Wintersaison erwarten Experten eine hohe Zahl an Grippeinfizierten - da die vergangene Saison wegen Lockdown und andere Corona-Pandemiemaßnahmen quasi ausgefallen ist. Ein Kinder-Infektiologe rät daher, heuer auch Kinder gegen Grippe impfen* zu lassen. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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