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Trauriger Fund: Polizei entdeckt Welpen in Kleinbus – Transport unter katastrophalen Bedingungen

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Von: Felix Herz

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Ein Labrador-Welpe (Symbolbild).
Die viel zu jungen Welpen wurden in einem Kleintransporter auf der A6 entdeckt (Symbolbild). © YAY Images / IMAGO

Bei einer Kontrolle auf der A6 fanden Zollbeamte drei Hundewelpen im Frachtraum eines Kleinbusses. Die Bedingungen für die Tiere waren katastrophal.

Wernberg-Köblitz – Mit diesem Fund hatten die Zollbeamten sicher nicht gerechnet: Bei einer Routine-Verkehrskontrolle auf der A6 in der Oberpfalz, Anschlussstelle Wernberg-Ost, fanden die Beamten am vergangenen Wochenende drei Hundewelpen im Frachtraum eines Kleinbusses. Die Transportbedingungen für die jungen Hunde stellten sich schnell als katastrophal heraus.

Zoll findet Hundewelpen in Kleinbus: Tierärztin schlägt Alarm

Wie nordbayern.de berichtet, befanden sich die drei Hundewelpen in einer viel zu kleinen Plastikbox im Frachtraum des Fahrzeugs, das aus Rumänien kam. Weder der Fahrer noch der Hundehalter konnten die für die Einfuhr nötigen Papiere vorzeigen. Auch fehlte der Nachweis zum Impfschutz der jungen Hunde, heißt es auf nordbayern.de unter Berufung auf die Pressemitteilung der Polizei.

Anschließend riefen die Beamten eine Streife hinzu, die wiederum eine Tierärztin verständigte. Diese stellte noch vor Ort die katastrophalen Transportbedingungen der Hundewelpen fest und veranlasste die Überbringung in ein Veterinäramt.

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Hundewelpen jetzt in Obhut – Quarantäne, Impfung, Vermittlung

Außerdem stellte die Tierärztin fest, dass die Welpen deutlich jünger seien, als von Fahrer und Hundehalter zuvor angegeben. Nun müssen die Hunde für mehrere Wochen in Quarantäne, anschließend werden sie gegen Tollwut geimpft und können dann vermittelt werden. Die Obhut hat das Veterinäramt Schwandorf übernommen. (fhz)

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