Während ihr totes Baby in einer Mülltonne gefunden wurde, befand sich die Mutter in einem Krankenhaus in Regensburg.
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Während ihr totes Baby in einer Mülltonne gefunden wurde, befand sich die Mutter in einem Krankenhaus in Regensburg.

Obduktion erhärtet schlimmen Verdacht

Schrecklicher Vorfall in Regensburg: Baby tot in Mülltonne gefunden - Mutter in Haft

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
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Einer Mutter in Regensburg wird vorgeworfen ihr Baby umgebracht zu haben. Das Neugeborene war leblos in einer Mülltonne gefunden worden. Es soll lebend zur Welt gekommen sein.

Update vom 28.12.2020: Das tot in einer Mülltonne aufgefundene Baby soll lebend zur Welt gekommen sein. Davon geht der Regensburger Staatsanwalt „dringend“ aus, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Die Obduktion lasse Rückschlüsse darauf zu, dass das Kind keines natürlichen Todes starb.

Die mutmaßliche Mutter sitzt weiter in Untersuchungshaft, zum Vater gibt es noch keine Erkenntnisse. Auch die Beweggründe und die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar.

Grausame Entdeckung einen Tag nach Weihnachten: Frau findet totes Baby in Regensburg

Erstmeldung vom 26.12.2020: Regensburg - Einen Tag nach Weihnachten machte eine Frau im Ostenviertel in Regensburg* einen schrecklichen Fund. In einer Mülltonne lag ein Neugeborenes. Die Polizei konnte kurze Zeit später auch die Mutter ausfindig machen. Sie sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.

Regensburg: Polizei ermittelt gegen die Mutter des toten Neugeborenen

In den frühen Abendstunden am 25. Dezember teilte die Zeugin der Regensburger Polizei* mit, dass sie in einer Mülltonne ein totes Baby gefunden habe. Die Polizei ermittelte danach umgehend die Mutter des Neugeborenen. Die 24-Jährige befand sich zu dem Zeitpunkt in einem Regensburger Krankenhaus.

Nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung des Leichnams am 26. Dezember stellte sich heraus, dass das Baby nicht an einer natürlichen Ursache gestorben war. Deshalb übernahm die Kriminalpolizei Regensburg den Fall. Die junge Mutter steht nun unter dringendem Tatverdacht das Neugeborene getötet zu haben. Sie wurde noch am selben Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Der erließ nach Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen die 24-Jährige. Die Beweggründe für die Tat liegen noch im Dunkeln. Mit Blick auf das laufende Strafverfahren können keine näheren Angaben gemacht werden, schreibt die Polizei. (tel) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

In Ruhpolding wurde eine junge Mutter zwischen zwei Autos eingeklemmt. Sie erlitt schwere Verletzungen.

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