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Im Riesenrad vergessen? Neue Wendung in kuriosem Riesenrad-Vorfall auf der Maidult

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Von: Thomas Eldersch

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Auf der Regensburger Maidult wurden zwei Fahrgäste des Riesenrads vergessen.
Auf der Regensburger Maidult wurden zwei Fahrgäste des Riesenrads vergessen. © Peter Kneffel/dpa/Symbolbild

Das erste Maidult-Wochenende in Regensburg ist rum und die Polizei hatte alle Hände voll zu tun. Auch mit einem speziellen Fall rund um das Riesenrad.

Update vom 17. Mai: Inzwischen ist mehr Licht ins Dunkel der Angelegenheit gekommen: So berichtet der BR mit Verweis auf den Fahrgeschäftsbetreiber, dass die Besucher nicht etwa in dem Riesenrad vergessen worden sein – vielmehr seien sie selbst nach Betriebsschluss in eine Gondel des Fahrgeschäfts geklettert, hätten sich dann nicht mehr herausgetraut und die Polizei verständigt. Die ganze Geschichte rund um die kuriose Wendung in dem Vorfall lesen Sie hier.

Erstmeldung vom 16. Mai: Regensburg – Ein Alptraum wird wahr. Gerade genießt man noch die Aussicht über Regensburg aus einer Riesenrad-Gondel und plötzlich stoppt das Fahrgeschäft. Der Betreiber macht Schluss und geht in den Feierabend. Man selbst sitzt noch hoch oben in der Gondel fest und muss vielleicht die ganze Nacht dort verbringen. So oder so ähnlich erging es zwei Fahrgästen auf der Maidult in Regensburg am vergangenen Freitagabend, 13. Mai.

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Maidult in Regensburg: Fahrgäste in Riesenrad vergessen

Es war gegen 23 Uhr. Die letzte Runde auf dem Riesenrad auf der Maidult wurde gerade gedreht, als der Betreiber den Strom abdrehte und nach Hause ging. Was er jedoch nicht wusste, zwei Fahrgäste befanden sich zu dem Zeitpunkt immer noch in einer der Gondeln, heißt es in einer Pressemitteilung der PI Regensburg Nord. Erst gegen 24 Uhr konnten die zwei auf sich aufmerksam machen. Daraufhin kehrte der Riesenrad-Betreiber zurück. Nach kurzer Zeit waren die zwei Fahrgäste aus ihrem luftigen Gefängnis befreit.

Die Polizei kann allerdings nicht ausschließen, dass die beiden Dult-Besucher mit Absicht in der Gondel vergessen werden wollten. Den Beamten sind solche Fälle bereits bekannt. In der Vergangenheit hätten sich Besucher absichtlich im Riesenrad versteckt. Die Gründe dafür konnte die Polizei nicht nennen.

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Es war aber noch einiges mehr los am ersten Dult-Tag am Freitag. Weiter heißt es in der Pressemitteilung, dass ein 37-Jähriger im Verdacht steht, einer Jugendlichen bei der Verrichtung ihrer Notdurft in den Intimbereich gefasst zu haben. Außerdem erlitt ein 14-jähriger Junge einen epileptischen Anfall und fiel vor ein Fahrgeschäft. Er wurde verletzt, blieb aber noch ansprechbar. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Außerdem fahndet die PI Regensburg Nord nach einem Mann, der im Verdacht steht, eine gefährliche Körperverletzung begangen zu haben. Der etwa Mitte 30-Jährige mit 3-Tage-Bart und ungepflegter Bekleidung (dunkles T-Shirt mit blauer Aufschrift „KS“) hatte sich mit einer Gruppe Besucher am Südeingang gestritten. Im Zuge dessen griff er zwei 20-Jährige mit einer Flasche an. Diese konnten die Schläge abwehren. Ein Opfer zog sich dabei jedoch einen Bruch des Handgelenks zu. Zudem soll der Mann eine Begleiterin der beiden 20-Jährigen attackiert und am Hals gewürgt haben. Hinweise zu dem mutmaßlichen Täter nimmt die PI Regensburg unter Telefon (0941) 50 60 entgegen. (tel)

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