Ein Angeklagter vor Gericht.
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Der Verlobte von Maria Baumer wurde wegen Mordes verurteilt.

Pilzsammler fanden 2013 ihre Leiche

Fall Maria Baumer: Verlobter wegen Mordes verurteilt - besondere schwere der Schuld festgestellt

Urteil im Mordfall Maria Baumer: Der Verlobte der jungen Frau ist wegen Mordes verurteilt worden. Es wurde außerdem die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

  • Die Leiche von Maria Baumer wurde 2013 von Pilzsammlern entdeckt.
  • Ihr Verlobter stand unter Tatverdacht.
  • Nun ist das Urteil gefallen.

Regensburg* - Er hat die Tat stets von sich gewiesen - nun ist im Fall Maria Baumer der Verlobte wegen Mordes verurteilt worden Die Kammer stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest.

Regensburg: Fall Maria Baumer - Verlobter wegen Mordes verurteilt

Der Angeklagte im Fall Maria Baumer ist vor dem Landgericht Regensburg wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 36-Jährige seine Verlobte im Mai 2012 mit Medikamenten vergiftet und ihre Leiche anschließend im Wald vergraben hat. Die Schwurgerichtskammer stellte am Dienstag zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Die Verteidiger des Deutschen hatten auf Freispruch plädiert. Der Angeklagte nahm das Urteil regungslos auf.

Vorsitzender Richter Michael Hammer sagte, die Todesursache der Frau habe sich nicht mehr feststellen lassen, sie lasse sich aber plausibel erklären. „Maria Baumer hat die Medikamente nicht selbst genommen.“ Es sei auszuschließen, dass sie ihr von Dritten beigefügt worden seien. „Es kommt nur der Angeklagte in Betracht.“ Dieser habe über seine Arbeitsstelle Zugang zu den Medikamenten gehabt.

Fall Maria Baumer: Verlobter galt bereits 2013 als verdächtigt - er streitet die Tötung ab

Die Leiche Baumers war im September 2013 von Pilzsammlern in einem Wald gefunden worden. Der Verlobte galt damals bereits als verdächtig und saß sechs Wochen in Untersuchungshaft. Aufgrund neuer Ermittlungsergebnisse wurde er im Dezember 2019 erneut festgenommen. Gegen Ende des Prozesses hatte der 36-Jährige zugegeben, die Leiche beseitigt zu haben. Die Tötung der Frau stritt er ab. (dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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