Regensburg hat viele historische Sehenswürdigkeiten zu bieten.
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Regensburg hat viele historische Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Tipps für die Domstadt

Regensburg: Diese Sehenswürdigkeiten sind ein Muss - Mittelalter-Freunde werden es lieben

Regensburg: Die bayrische Stadt direkt an der Donau ist nicht nur bei Mittelalter-Freunden beliebt. Gerade die Altstadt punktet mit ihrem historischen Charme.

  • Regensburg ist deutschlandweit die am besten erhaltene mittelalterliche Großstadt und seit 2006

    UNESCO-Welterbe

  • Der Jungen- und Männerchor die Regensburger Domspatzen können auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken
  • Die Donau, die durch Regensburg fließt, gilt als der zweitlängste Fluss Europas

Regensburg - Regensburg ist mit über 150.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Freistaates Bayern. Berühmt ist die Stadt insbesondere durch ihren außergewöhnlich gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Dank der historischen Baudenkmäler wurde die Regensburger Altstadt inklusive des Stadtbezirks Stadtamhof im Juli 2006 von UNESCO in die Liste der Welterben aufgenommen.

Im hohen Mittelalter war Regensburg ein politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und war ein wichtiges europäisches Handelszentrum. Bis heute locken der mittelalterliche Charme und die historischen Bauten zahlreiche Besucher nach Regensburg. 

Ebenso erwähnenswert sind die Regensburger Domspatzen. Sie gehören zu den berühmtesten Knabenchören der Welt. Aber mehr noch: Mit einer über tausendjährigen Geschichte gehören die Regensburger Domspatzen zu den weltweit ältesten Knabenchören.  

Regensburg: Eine außergewöhnlich gut erhaltene mittelalterliche Großstadt

Nicht ohne Grund darf sich die Altstadt Regensburgs als UNESCO-Welterbe bezeichnen. Sie gehört zum absoluten Highlight der Stadt. Einige Bauwerke zeigen die politische, wirtschaftliche und religiöse Bedeutung beginnend im 9. Jahrhundert. 

Hohe Gebäude sowie dunkle und enge Gassen im Stadtbild sind typische Merkmale aus der Zeit vom 11. bis 13. Jahrhundert. Patrizierhäuser und Geschlechtertürme und eine große Zahl Kirchen und Klöster gehören ebenso dazu. 

Ein absolutes Wahrzeichen der Stadt Regensburg ist die Steinerne Brücke aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist die älteste Brücke Deutschlands und gilt als absolutes Meisterwerk der mittelalterlichen Baukunst. Sie wurde in nur elf Jahren erbaut.

Bis ins 19. Jahrhundert war Regensburg sogar einer der wichtigsten politischen Hauptversammlungsorte.  Zahlreiche Gebäude zeugen von seiner Geschichte als ein Zentrum des Heiligen Römischen Reiches.

Regensburg: Dom St. Peter als Reisetipp für Architektur- und Geschichtsinteressierte

Der Regensburger Dom St. Peter ist ein architektonisches Glanzstück. In Bayern zählt der Regensburger Dom St. Peter sogar zu den bedeutendsten Leistungen der Kunstepoche Gotik. Seine Türme sind schon aus weiter Ferne sichtbar, und alleine die bunten Glasfenster aus dem 13./14. Jahrhundert sind Grund genug, sich den Dom auch einmal aus der Nähe anzuschauen. 

Der Kreuzgang wird besonders durch das gotische Kreuzrippengewölbe aus dem 15. Jahrhundert geprägt. Die Allerheiligenkapelle aus dem 12. Jahrhundert kann auch mit einer Führung besichtigt werden. Außerdem ist der Regensburger Dom St. Peter die einzige gotische Kathedrale Bayerns. Der Dom ist nur bedingt rollstuhlgerecht.

Wer Regensburgs Geschichte noch lebendiger erleben möchte, der kann sich an den sogenannten „document“-Austellungen orientieren. Mittlerweile gibt es sieben Bereiche, die Besuchern die Regensburger-Geschichte näherbringen. 

St. Emmeram in Regensburg: Fürstliches Schloss der Familie Thurn und Taxis

Regensburg kann auch adelig. Das ehemalige Reichsstift und Benediktinerkloster St. Emmeram ist seit 1812 im Besitz des fürstlichen HausesThurn und Taxis. Die Familie hat den Gebäudekomplex, der mehrere hundert Räume zählt, zu einer fürstlichen Residenz ausgebaut. Heute zählt das Schloss St. Emmeram zu den größten privaten Schlössern in Europa.

Dank der Schloss-Museen bekommen Besucher einen spannenden Einblick in die fünfhundertjährige Geschichte des Hauses Thurn und Taxis, die 1000-jährige Klostertradition und den Lebensstil einer der bedeutendsten deutschen Adelsfamilien

Ein absolutes Highlight sind dieThurn-und-Taxis-Schlossfestspiele, die seit 2003 jedes Jahr im Sommer stattfinden. Schirmherrin des Musikfestivals ist keine Geringere als Gloria von Thurn und Taxis. 

Wer in der Adventszeit nach Regensburg reist, der sollte sich auf keinen Fall den traumhaften Weihnachtsmarkt rund um das Schloss entgehen lassen. Auch dieser steht unter der Leitung der Fürstin Mariae Gloria persönlich. 

Regensburger Küche: Besuch im Wurstkuchl ein Muss

Auch kulinarisch wird in Regensburg auf Historie und Tradition gesetzt. Das Gebäck, das jeder Regensburger kennt, gehört dazu. Die Rede ist vom Schwarzer Kipferl. Das gewürzte Kümmelbrötchen aus Roggen- und Weizenmehl darf in den besten Wirtshäusern Regensburgs nicht fehlen. Außerdem ist das Schwarzer Kipferl ein Bestandteil der berühmten Bratwurstsemmel der Regensburger Wurstkuchl

Die Wurstkuchl ist eine Wurstbraterei, die direkt neben der Steinernen Brücke gelegen ist und als weltweit ältester Betrieb dieser Art gilt. Wer hier Essen geht, erlebt einen großen Teil kulinarischer Tradition

Ursprünglich diente das Gebäude deshistorischen Wurstkuchl während des Baus der Steinernen Brücke als Baubüro. Nach Fertigstellung der Brücke wurde aus dem kleinen Gebäude die „Garküche auf dem Kranchen“, in der hauptsächlich Hafen- und Bauerbeiter aßen. 

Anfang des 19. Jahrhunderts begann mit dem neuen Eigentümer Wolfgang Schricker die Ära der Familie Schricker, die bis zu den heutigen Eigentümern, der Familie Schricker-Meier, reicht. 

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