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Überraschende Wendung im Riesenrad-Fall: Passagiere wurden nicht im Fahrgeschäft vergessen

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Von: Felix Herz

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Ein Riesenrad auf der Regensburger Maidult (Symbolbild).
Am späten Abend steckten zwei junge Männer in dem Riesenrad auf der Regensburger Maidult fest (Symbolbild). © Manfred Segerer / IMAGO

Am Freitagabend sollen zwei Personen in einer Riesenradgondel auf der Regensburger Maidult vergessen worden sein. Stimmt so nicht, wie sich jetzt herausstellte.

Regensburg – Zum Wochenstart machte eine kuriose Schlagzeile die Runde: Auf der Maidult in Regensburg sollen zwei junge Männer in einer Gondel des Riesenrads vergessen worden sein. Der Betreiber des Fahrgeschäfts habe seine Schicht beendet, obwohl sich die beiden Personen noch in dem Fahrgeschäft aufgehalten hätten. Jetzt gab es aber eine überraschende Wendung in dem Fall: Die zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren wurden gar nicht in dem Fahrgeschäft vergessen.

Regensburger Maidult: Neue Wendung im Riesenrad-Vorfall

Wie der BR mit Verweis auf die Angaben des Fahrgeschäftsbetreibers Sebastian Willenborg berichtet, hatten sich die zwei Landkreisbewohner nach Betriebsschluss auf eine Gondel in erreichbarer Höhe geschlichen und sich dort eingesperrt. Nach einiger Zeit stellten die Beiden jedoch fest, dass sie sich nicht mehr sicher waren, ob das Riesenrad noch gefahren sei und konnten in der Dunkelheit nicht mehr ausmachen, auf welcher Höhe sie sich befanden. Somit alarmierten sie die Polizei.

Diese riefen dann den Schausteller hinzu und ein Vorarbeiter öffnete die Gondel und befreite die Männer. „Wenn sie zwei, drei Bierchen mehr getrunken haben, dann wissen sie auch nicht mehr, wo links und rechts ist und dann haben sie lieber die Polizei gerufen, bevor sie abgestürzt wären“, erzählt Willenborg dem BR. Ihm zufolge befand sich die Gondel am unteren rechten Rand des Fahrgeschäfts.

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Riesenrad-Vorfall auf der Regensburger Maidult: Keine Hinweise auf Straftat

Dass die jungen Männer betrunken gewesen seien, konnte der Sprecher der Polizei dem BR gegenüber nicht bestätigen. Hinweise auf eine Straftat lägen jedoch nicht vor. Schausteller Willenborg jedenfalls ist erleichtert und hofft, dass so etwas nicht nochmal passiert: „Es war ein lustiger Spaß sozusagen, es ist zum Glück nichts passiert“, sagte er zum BR. (fhz)

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