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Auf Grundstück mit 134 Hunden aufgewachsen: Django und Terry suchen neues Zuhause – „hatten nie eigenen Napf“

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Von: Tanja Kipke

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Terry und Django warten im Tierheim Amberg auf eine neue Familie.
Terry und Django warten im Tierheim Amberg auf eine neue Familie. © Tierheim Amberg (merkur.de-Collage)

Sie wuchsen mit 132 weiteren Hunden auf einem Grundstück in Bayern auf und wurden dort sich selbst überlassen: Django und Terry suchen seit Jahren ein Zuhause.

Amberg-Sulzbach – Es muss ein schreckliches Bild gewesen sein, als Tierschützer 2018 auf einem Grundstück in Königsmoos zahlreiche verwahrloste Hunde entdeckten. Insgesamt waren es 134 Tiere. Drei der Hunde kamen ins Tierheim Amberg. Dort warten seitdem die zwei Labrador-Mischlinge Django und Terry noch immer auf ein neues Zuhause. Die schlechte Haltung in Königsmoos hat die Rüden geprägt und man braucht viel Geduld mit Ihnen.

Name:Django und Terry
Rasse:Labrador-Mix
Geschlecht:Männlich
Alter:10 und 8 Jahre

Tierheim Amberg sucht neues Zuhause für Django und Terry – „hatten nie eigenen Napf“

Die Hunde seien auf dem Grundstück „ziemlich sich selbst“ überlassen worden. „Sie hatten nie einen eigenen Napf, nie ein eigenes Körbchen und Halsband und Leine kennen sie nicht“, schreiben die Tierschützer in ihrem Vermittlungsaufruf. Der Kontakt zu Menschen sei minimal gewesen. „Einfach zu wenig, um die Hunde richtig zu sozialisieren.“

Für die Hunde müssen man daher viel Zeit und Geduld mitbringen. Es dauert, bis sie sich auf Menschen so richtig einlassen können. Die Rüden kennen nur das Zusammenleben mit vielen anderen Hunden. Allein sein ist daher ein Fremdwort. Leider sind die beiden auch nicht stubenrein. Allerdings halten sie ihre „Innenzwinger“ mittlerweile relativ sauber und machen ihr Geschäft im Außenzwinger, so das Tierheim.

Die zwei Hunde wuchsen in schlechter Haltung auf und sind sehr scheu.
Die zwei Hunde wuchsen in schlechter Haltung auf und sind sehr scheu. © Tierheim Amberg

Django ist sehr scheu, Terry sehr skeptisch

„Django ist sehr scheu und versteckt sich gerne hinter seinen Hundekumpels.“ Terry hingegen sei sehr skeptisch. An guten Tagen traue er sich schon mal näher und klaut sich das Leckerli aus der Hand. An schlechten bleibt er eher auf Abstand. „Die Rüden sollten entweder zu zweit zu ihrer neuen Familie ziehen oder zu einem souveränen Ersthund dazu“, heißt es vonseiten des Tierheims. Damit sie nie allein sind. Wer Interesse hat, die beiden kennenzulernen, kann sich per E-Mail an das Tierheim wenden: hallo@tierheim-amberg.de.

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