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Nach Horrorunfall in Bayern mit einem Toten: Polizei untersucht Alkohol- und Drogenverdacht

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Von: Felix Herz

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Bei dem schweren Unfall in der Oberpfalz war ein 20-Jähriger in einen stehenden Kleintransporter gekracht.
Bei dem schweren Unfall in der Oberpfalz war ein 20-Jähriger in einen stehenden Kleintransporter gekracht. © vifogra / Haubner

Ein heftiger Unfall hat sich in der Oberpfalz ereignet. Ein Auto krachte in einen parkenden Kleintransporter, neben dem drei Personen standen.

Update vom 8. Juli, 16.30 Uhr: Die Bilder des Unfalls sind für die Beamten vor Ort nur schwer verdaulich. Rainer Hirschmann von der Polizeiinspektion Parsberg sagte gegenüber news5.de, vor allem in Hinblick auf die jüngeren Feuerwehrleute, die als Ersthelfer vor Ort waren: „Für Einsatzkräfte ist mit Sicherheit ein Einsatz an einer Unfallstelle mit getöteten Personen und schwerst verletzten Personen immer ein äußerst dramatisches Ereignis, das mit Sicherheit lange im Kopf bleiben wird.“

Unterdessen sucht die Polizei weiter nach der Unfallursache. Vor allem in Richtung der Unfallverursacher, also dem zwanzigjährigen Fahrer und seiner 17-jährigen Begleiterin, die das Krankenhaus nach leichten Verletzungen schon wieder verlassen konnten. Dabei untersuchen die Beamten, ob der Fahrer betrunken war oder Drogen genommen hat. Auch prüfen die Ermittler, ob er zu schnell war oder ein technischer Defekt vorlag.

Update vom 8. Juli, 7.58 Uhr: Nach dem tödlichen Unfall in Hohenfels mit einem Toten und mehreren Verletzten gehen die Ermittlungen zur Unfallursache weiter. Ein 20-Jähriger war am Abend mit seinem Auto in eine Personengruppe am Fahrbahnrand gefahren (siehe Erstmeldung). Dabei war ein 36 Jähriger getötet worden. Eine 25-jährige Frau und ein 40-jähriger Mann kamen mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik. Nach Polizeiangaben vom Freitag waren die drei vermutlich auf dem Weg zum Klettern. Sie hatten am Donnerstagabend auf einer geschotterten Einbuchtung am Fahrbahnrand neben einem geparkten Kleintransporter gestanden.

Der 20-Jährige und eine 17-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt und kamen ebenfalls ins Krankenhaus.

Horrorunfall in Bayern: Auto kracht in rastende Reisegruppe – Ein Toter, zwei Schwerverletzte

Erstmeldung vom 7. Juli: Hohenfels – In der Oberpfalz gab es einen schweren Unfall. In Hohenfels im Landkreis Neumarkt war am frühen Donnerstagabend, 7. Juli, ein Auto in einen auf einem Kiesweg neben der Straße abgestellten Kleintransporter gekracht, berichtet vifogra.de. Dessen Insassen hielten sich zum Unfallzeitpunkt neben dem Wagen auf. Zwei Personen wurden schwer verletzt, ein Mann überlebte nicht.

Horrorunfall in der Oberpfalz: Auto kracht in parkenden Kleintransporter

Um kurz vor 18 Uhr befuhr ein 20-Jähriger in Begleitung einer 17-Jährigen die Staatsstraße 2234 in Richtung Hohenfels. Kurz vor der Ortschaft Fuchsmühle kam der junge Mann in einer Kurve aus bisher ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und dann von der Straße ab.

Zur gleichen Zeit stand auf einem kleinen Kiesweg neben der Straße ein Kleintransporter. Die drei Insassen des Wagens hielten sich neben dem Fahrzeug auf, rasteten. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem von der Straße abgekommenen Auto und dem Kleintransporter. Der Unfall erwischte auch die rastende Personengruppe.

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Schwerer Unfall in Bayern: Ein Toter, zwei Schwerverletzte

Ein 36-jähriger Mann aus der Personengruppe neben dem Kleintransporter wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Seine Begleitung, eine 25-jährige Frau und ein 40-jähriger Mann wurden schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus nach Regensburg.

Die Insassen des PKWs, der 20-jährige Fahrer und seine 17-jährige Begleiterin, wurden leicht verletzt. Auch sie kamen in ein Krankenhaus. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger herangezogen. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren mehrerer anliegender Orte im Einsatz. (fhz)

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