Das 36-Jährige Opfer und seine Mutter.

Regensburger Brutalo-Schläger: Jetzt sind sie wieder in Haft

Regensburg - Sie hatten ihr Opfer schrecklich zugerichtet - und doch hatte ein Gericht die brutalen Schläger von Regensburg auf freien Fuß gesetzt. Nun müssen sie zurück in Untersuchungshaft, sagt ein anderes Gericht.

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So brutal wurde ich zugerichtet

Prügelattacke von Regensburg: Zwei Männer in Haft

Die 21 und 22 Jahre alten Männer hatten an Weihnachten vor einem Schnellimbiss-Restaurant einen 36-Jährigen fast totgeprügelt. Dennoch wurden sie von einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht gegen Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Dies hatte bei vielen Bewohnern in Regensburg für Unverständnis gesorgt. Nach nur einer Woche in Freiheit müssen die Schläger nun wieder hinter Gitter.

Die Bilder aus der Überwachungskamera

Opfer ins Koma geprügelt: Fahndung mit Videobildern

Das Regensburger Landgericht habe nun die Fortdauer der Haft angeordnet, teilte die Ermittlungsbehörde am Freitag mit. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen die Entscheidung der Amtsrichterin Beschwerde eingelegt. Die Strafkammer des Landgerichts betonte, dass angesichts der hohen Straferwartung Fluchtgefahr bestehe. Gegen die Männer, die das Verbrechen zugaben, wird wegen versuchten gemeinschaftlichen Totschlags ermittelt.

Die beiden Verdächtigen waren nach einer großen Internet-Fahndung der Kripo gefasst worden. Die Polizei konnte durch Überwachungskameras des Restaurants und eines benachbarten Geschäftes Fotos und Videos vom Überfall und der Flucht veröffentlichen. Die Männer waren wegen eines umgefallenen Getränkebechers mit dem Opfer in Streit geraten.

dpa

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