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Vorstandsvorsitzende der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit ( BA) in Bayern Ralf Holtzwart (l-r), der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch ( FDP) und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ( CSU) wollen Nürnberg stärken

Regierung will Wissenschaftsstandort Nürnberg stärken

Nürnberg - Nürnberg soll als Wissensschaftsstandort gestärkt werden. Dafür will die bayrische Staatsregierung gezielt investieren. Welche Bereiche besonders profitieren:

Mit gezielten Investitionen in Wissenschaftseinrichtungen will die bayerische Staatsregierung den Strukturwandel im Großraum Nürnberg beschleunigen - und die Region damit zugleich krisenfester machen. Geplant sei, in den kommenden Jahren knapp ein Halbes Dutzend Institute und Forschungszentren aufzubauen, berichtete Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) am Dienstag nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts in Nürnberg. Millionenschwere Strukturhilfen, wie sie die Regierung nach dem Quelle-Aus auf den Weg gebracht hatte, beschloss die Staatsregierung für die Region dagegen wider Erwarten nicht.

Geld des Freistaats soll nach Heubischs Angaben unter anderem in ein Zentrum für Nanosystemchemie in Erlangen und ein Forschungsinstitut für die Kunststoffindustrie fließen, sowie in einen sogenannten Technologie-Campus für die Forschungsfelder Energie, Bau und Umwelt, Verkehr und Logistik, Automatisierungstechnik und Sicherheitstechnik.

Die Fachhochschule Nürnberg soll zu einer technischen Hochschule werden. Ein Großteil der dafür geplanten Aktivitäten stehe allerdings noch unter Haushaltsvorbehalt, räumte der Minister ein. Zudem hofft die Staatsregierung, den sogenannten Energie Campus Nürnberg zu einer Forschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft zu machen. Dies würde den dortigen Forschern eine langfristige Perspektive sichern.

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