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Die evangelische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.

Regionalbischöfin geißelt Ausbeutung von Kindern

München - Gegen Armut und Ausbeutung von Kindern hat sich die evangelische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in ihrer Predigt an Heiligabend gewandt.

“In unserer Welt ist es leider nach wie vor so, dass Kinder weltweit unter Hunger und Armut leiden“, sagte sie in der Christvesper in der Münchner Himmelfahrtskirche. Kinder würden in Kriegen versklavt und für die Interessen Erwachsener missbraucht. “Christenmenschen können und dürfen das nicht hinnehmen, sonst wäre die Anbetung des göttlichen Kindes pure Heuchelei“, sagte die Regionalbischöfin.

Weihnachten sei die Chance, Ernst zu machen mit dem Glauben. Der beste Antrieb für das Denken, Reden und Handeln sei die Liebe. Gerade an Weihnachten sehnten sich die Menschen besonders nach Liebe und Geborgenheit, sagte Breit-Keßler dem Predigttext zufolge. “Wie Freude und Glück sind auch Einsamkeit und Trauer am Heiligen Abend besonders intensiv, weil sie schmerzlich erfahren lassen, dass einem etwas fehlt.“ Sie rief die Gläubigen dazu auf, Gottes Liebe anzunehmen: “Wer allein ist, muss bei Gott nicht einsam bleiben.“

dpa

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