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Der Hubschrauber konnte den schwer verletzten Bergwanderer an einem sieben Meter langen Tau ins Tal fliegen.

Am Hochstaufen

Bergwanderer durch Steinschlag schwer verletzt

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Bad Reichenhall - Ein Bergwanderer ist am Samstag beim Aufstieg auf den Hochstaufen von einem Steinschlag schwer am Knie verletzt worden. Er musste mit einem Hubschrauber gerettet werden.

Ein 53-Jähriger ist am Samstag zusammen mit seiner Tochter, deren Freund und einem Hund am Hochstaufen wandern gegangen. Beim Aufstieg auf einem steilen Geröllfeld an der östlichsten Stelle des Goldtropf-Steigs knapp unterhalb des Wandbuchs wurde der Mühldorfer von einem Steinschlag getroffen und schwer am Knie verletzt. Die Schmerzen waren so schlimm, dass der Mann nicht weiter gehen konnte.

Andere Bergwanderer, die an der Stelle vorbei kamen, leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Daraufhin rückten die Bergwacht Bad Reichenhall und der Traunsteiner Rettungshubschrauber "Christoph 14" aus. Der Pilot konnte den Notarzt auf der Bergwiese unterhalb der Einsatzstelle absetzen. Er begann sofort mit der medizinischen Versorgung.

Bilder: Bergwanderer durch Steinschlag schwer verletzt

Bilder: Bergwanderer durch Steinschlag schwer verletzt

Ersthelfer und Retter schafften es schließlich, den Verletzten auf die Wiese unterhalb des Geröllfelds zu bringen, wo der Hubschrauber besser anfliegen konnte. Der 53-Jährige konnte dann von dort zusammen mit dem Arzt und einem Bergretter an einem sieben Meter langen Tau ins Tal geflogen werden. Ein Rettungswagen brachte den Mühldorfer dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Die Tochter des 53-Jährigen, ihr Freund und ihr Hund wurden von der Bergwacht zu Fuß ins Tal begleitet und per Geländewagen zur Padinger Alm gefahren, wo ihr Auto stand.

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