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Die Einsatzkräfte starteten eine umfangreiche Suche nach dem 20-Jährigen.

Große Suche nach 20-Jährigem

Mann überlebt zwei Tage in Eiskälte

Bad Reichenhall - Ein 20-jähriger Bergsteiger hat am Fuderheuberg für eine großangelegte Suchaktion gesorgt. Der Mann war zwei Nächte verschollen und nicht über sein Handy erreichbar. Es gab aber ein Happy End.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Bergwacht und Polizei hat am Sonntagnachmittag am Fuderheuberg und Hochstaufen nach einem vermissten 20-jährigen Salzburger gesucht, der schließlich unversehrt nach zwei Nächten Winterbiwak am so genannten Geißaibl wieder auftauchte.

Der Vater des Vermissten hatte beim Spazierengehen in der Staufenbrücke das Motorrad seines Sohnes entdeckt und gegen 11 Uhr besorgt bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf abgesetzt. Daraufhin wurden Polizei und die Bergwacht alarmiert. Wie sich herausstellte, war die Sorge unbegründet. Der 20-Jährige war offenbar zu keiner Zeit in Lebensgefahr.

Der junge Mann war bereits am Freitag mit Bergausrüstung aufgebrochen und per Handy nicht erreichbar Bei der großangelegten Suche beteiligten sich ein Polizeihubschrauber, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei sowie acht Bergwachtteams mit Suchhunden.  

Da das Handy des Vermissten an einem Funkmasten am Salzburger Hauptbahnhof eingeloggt war, konnte die Polizei zunächst nicht den genauen Aufenthaltsort bestimmen. Am Sonntagnachmittag gegen 14.25 Uhr erreichte der Vater dann schließlich seinen Sohn über Handy, der angab, dass er am so genannten Geißaibl in rund 1.100 Metern Höhe am Fuderheuberg zwei Nächte lang biwakiert hatte und nun absteigen werde. Der 20-Jährige kam unverletzt und gesund im Tal an.

mm/ml

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