12 Stunden lang

Reiterinnen liegen schwer verletzt im Wald

Deggendorf - Sie waren schwer verletzte und mussten zwölf Stunden lang auf Hilfe warten: Diesen Albtraum erlebten zwei Reiterinnen am  Wochenende im Landkreis Deggendorf.

Offenbar waren beide am Samstag bei einem Ausritt im Wald von ihren Pferden gestürzt. Wie die Passauer Neue Presse berichtet, scheute vermutlich eines der beiden Pferde. Daraufhin erschreckte auch das andere und warf seine Reiterin ab. Die beiden Frauen im Alter von 39 und 62 Jahren erlitten schwere Kopfverletzungen. Sie blieben mit ihren gefährlichen Verletzungen im Wald liegen.

Da niemand etwas ahnte, wurden erst am Abend die Retter informiert. Feuerwehren, Bergwachten, Rettungshundestaffeln, Rotes Kreuz und die Polizei machten sich auf die Suche. Über 200 Einsatzkräfte waren unterwegs, Trotz des riesigen Suchgebietes waren die Retter erfolgreich: Gegen 1.30 Uhr - zwölf Stunde nach dem Unglück - retteten sie die beiden Frauen und brachten sie in die Klinik.

Der Vorfall erinnert an eine Reiterin, die bewusstlos in einem Wald bei Weilheim gefunden wurde. Die Polizei tappte Tage danach immer noch im Dunkeln, was ihr widerfahren sein könnte.  

kg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Meistgelesene Artikel

Mehrere Verletzte bei Randale in Asylunterkunft
Bei Ausschreitungen in einer Ingolstädter Asylunterkunft sind mehrere Polizisten und Sicherheitsleute leicht verletzt worden.
Mehrere Verletzte bei Randale in Asylunterkunft
Blutiger Streit in Kempten - 54-Jähriger in Lebensgefahr
Bei einer blutigen Auseinandersetzung ist ein 54 Jahre alter Mann in Kempten von einem Bekannten lebensgefährlich verletzt worden.
Blutiger Streit in Kempten - 54-Jähriger in Lebensgefahr
Großmutter erstochen - 27-Jährige kommt in Psychiatrie
Nach einem blutigen Familiendrama in Lindau am Bodensee muss eine 27 Jahre alte Frau in die Psychiatrie. Sie soll ihre 85 Jahre alte Großmutter am Freitagabend erstochen …
Großmutter erstochen - 27-Jährige kommt in Psychiatrie
Drama an der Donau: Mann will rollendes Auto anhalten und ertrinkt vor Augen seiner Partnerin
Er wollte seinen rollenden Wagen stoppen, doch dabei ist ein Mann aus dem Landkreis Freising gestorben. Er ertrank in der Donau - vor den Augen seiner Partnerin.
Drama an der Donau: Mann will rollendes Auto anhalten und ertrinkt vor Augen seiner Partnerin

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion