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Dramatische Rettungsaktion in Weng: Ein Arbeiter wurde in einer Baugrube verschüttet.

Bei Rettung aus Baugrube: Mann wird Arm abgetrennt

Weng - Dramatische Rettung in Weng: Ein Arbeiter (41) wurde am Dienstag in einer Baugrube verschüttet und drohte zu ersticken. Seinen Kollegen kam die rettende Idee - allerdings verlor der Mann dabei einen Arm.

Das Unglück ereignete sich gegen 9.30 Uhr: Arbeiter waren auf einer Baustelle in Weng (Kreis Landshut) damit beschäftigt, zu einem Privatgrundstück eine Wasserleitung zu legen. In dem Moment, als der 58-jähriger Baggerführer die Schaufel rückwärtig leerte, sprang sein 41-jähriger Kollege in die Kanalschacht, um darin befindliches Baugerät zu holen. Als der Baggerführer wieder drehte, sah er noch, als die Seitenwände der mind. 2,20 Meter tiefen Grube teilweise einstürzten und den Arbeiter komplett begruben. Die anwesenden Arbeiter versuchten sofort den Mann freizuschaufeln, doch es gelang ihnen nicht.

Bei Rettung aus Baugrube: Mann wird Arm abgetrennt

Da sämtliche Versuche, den 41-Jährigen mit den Händen freizuschaufeln, scheiterten und er zu ersticken drohte, wurde das Erdreich mit der Baggerschaufel ausgehoben. So konnte der Mann schließlich vom Erdreich befreit und gerettet werden. Allerdings wurde der Mann bei den Rettungsversuchen durch die Baggerschaufel schwer verletzt. Wie es von Augenzeugen heißt, wurde ihm der Arm abgetrennt.

Der 41-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Regensburger Klinikum geflogen. Der Baggerfahrer erlitt einen Schock. An der Bergung waren auch die alarmierten Feuerwehren aus Dingolfing, Weng, Wörth und Veitsbuch beteiligt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die weitere Bearbeitung des Falles übernommen. Das Gewerbeaufsichtsamt Landshut wurde vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

mm

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