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Bamberger Sandkerwa soll stattfinden, findet der Bamberger Oberbürgermeister. 

Nach Absage wegen Sicherheitsbedenken

OB kämpft für Sandkerwa: Task Force eingesetzt

Liebe empfänden die Bamberger zu ihrer Sandkerwa, sagt der Oberbürgermeister. Die Absage des traditionsreichen Festes will er deshalb nicht hinnehmen. Eine Task Force soll's richten.

Bamberg - Nach der überraschenden Absage der Bamberger Sandkerwa will die oberfränkische Stadt das traditionsreiche Fest retten. Eine Arbeitsgruppe solle die Durchführung des Festes in diesem Jahr sicherstellen und auch ein Konzept für die Zukunft erarbeiten, teilte die Stadt am Samstag mit. „Die Sandkerwa muss gerettet werden, weil sie eine traditionsreiche Veranstaltung ist, die von den Bambergerinnen und Bambergern geliebt wird“, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke laut Mitteilung. Die Leitung der Task Force will er selbst übernehmen.

Der Oberbürgermeister will nun möglichst rasch Kontakt mit Standbetreibern, Schaustellern und allen weiteren Beteiligten des Festes aufnehmen. Bereits in der Sitzung des Stadtrats am 24. Mai will er Ergebnisse präsentieren.

Die Veranstalter hatten die für Ende August geplante Sandkerwa überraschend abgesagt und dies mit der aktuellen Sicherheitslage und finanziellen Risiken begründet. Am Samstag bekräftigten sie die Absage. Das traditionsreiche Fest lockte in den vergangenen Jahren jeweils mehrere Hunderttausend Besucher in die oberfränkische Domstadt.

Oberbürgermeister Starke will nun die Kräfte bündeln. Meinungsverschiedenheiten aus der Vergangenheit müssten beiseite geschoben werden, betonte er am Samstag. „Alle sollten jetzt an einem Strang ziehen.“

dpa

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