Revision gegen Kindesmissbrauchs-Urteil eingelegt

Landshut - Hunderte sexuelle Übergriffe auf seine Stieftochter werden ihm zur Last gelegt. Doch der Mann ist sich keiner Schuld bewusst.

Ein 41-Jähriger, der seine Stieftochter nach Auffassung des Landshuter Landgerichts jahrelang sexuell missbraucht hat, ist gegen das Urteil in Revision gegangen. Das sagte sein Verteidiger Siegfried Wiesböck am Freitag in Landshut. Der Mann war vergangene Woche zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts hat er sich jahrelang an seiner heute 15 Jahre alten Stieftochter vergangen.

Der Verurteilte habe die Tat nicht gestanden, sagte ein Landgerichtssprecher. Das Gericht habe aber den Ausführungen der Jugendlichen geglaubt. Der Missbrauch begann danach bereits in ihrem achten Lebensjahr. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 41-Jährigen mehr als 700 Übergriffe vorgeworfen. Die nächste Instanz ist der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

dpa

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