Wegen Rinderseuche in Schwaben werden 70 Tiere getötet

Donauwörth - Nach dem Ausbruch der Rinderseuche BHV1 in Nordschwaben müssen fast 70 Tiere getötet werden.

Nachdem zunächst nur bei sieben Rindern die Seuche festgestellt worden war, haben nach Angaben des Landratsamtes Donau-Ries in Donauwörth Tests nun ergeben, dass noch 60 weitere Tiere infiziert sind. Die Rinder würden in der kommenden Woche geschlachtet, sagte ein Sprecherin der Behörde. „Der Rest des Bestandes ist nicht infiziert.“ Insgesamt gibt es mehr als 100 Rinder auf dem betroffenen Hof in Balgheim. Ende Januar müssen die restlichen Rinder des Mastbetriebes und die Tiere der anderen Bauernhöfe in dem Sperrbezirk noch einmal untersucht werden. Das Virus kann bei Rindern zu Fruchtbarkeitsstörungen und Atemwegserkrankungen führen, für Menschen ist BHV1 ungefährlich.

dpa

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