Rindertransporter stürzt um: Fünf Kühe tot

Nürnberg - Bei einem Auffahrunfall auf der A 7 zwischen Fichtenau und Feuchtwangen West ist in der Nacht zum Donnerstag ein Viehtransporter umgekippt. 26 Kühe gerieten auf die Fahrbahn, fünf starben.

Ein umgestürzter Viehtransporter hat in der Nacht zum Donnerstag für mehrere Stunden die Autobahn Würzburg-Ulm blockiert. Rund 100 Helfer waren im Einsatz, um die 18 entlaufenen Rinder einzufangen, wie die Polizei in Nürnberg berichtete. Vier der insgesamt 31 Tiere Rindern hätten erschossen werden müssen, eines sei eingeschläfert worden. Der 38 Jahre alte Fahrer des Viehtransporters sowie ein weiterer Fahrer wurden bei der Karambolage mit drei Lastwagen leicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei war der Fahrer des Viehtransporters zwischen Dinkelsbühl/Fichtenau und Feuchtwangen-West (Kreis Ansbach) bei Glatteis auf einen vor ihm fahrenden Lastzug geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Gespann einmal um die eigene Achse und kippte zur Seite. Ein nachfolgender Lastwagen konnte auf der eisglatten Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in den verunglückten Rindertransporter.

Da sich bei dem Unfall Ladebordwände öffneten, konnten 18 Tiere ins Freie und damit auf die viel befahrene Autobahn gelangen. Die alarmierten Feuerwehrleute hatten große Mühe, die völlig verstörten Rinder einzufangen und in einen bereitgestellten Viehtransporter zu verfrachten. Während der Zeit sperrte die Polizei den Autobahn-Abschnitt weitläufig. Die Aufräumarbeiten dauerten bis weit in den Vormittag.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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