Im vergangenen Jahr 159 registrierte Fälle in Bayern

Risiko der Infektion mit Hirnhautentzündungs-Erreger wächst

Erlangen - 83 von 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten sind mittlerweile sogenannten FSME-Risikogebiete. Die Gesundheitsministerin rät deshalb zur Impfung.

In Bayern wächst nach Erkenntnissen des bayerischen Gesundheitsministeriums das Risiko, sich bei einem Aufenthalt in der freien Natur mit dem Erreger der Hirnhautentzündung zu infizieren. Inzwischen gehörten 83 von 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten zu sogenannten FSME-Risikogebieten, berichtete die Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Mittwoch in Erlangen. Neu hinzugekommen sei im vergangenen Jahr der Landkreis Dachau. Zum Schutz vor der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) riet sie deshalb dringend zu einer Impfung. 2016 hatten die bayerischen Gesundheitsbehörden 159 FSME-Fälle registriert - 31 mehr als 2015.


dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Lkw-Fahrer stirbt bei Unfall auf der A3
Tragischer Unfall auf der Autobahn 3 bei Würzburg: Ein Lkw-Fahrer übersah offenbar das Ende ein Staus - und kam bei der folgenden Kollision ums Leben.
Lkw-Fahrer stirbt bei Unfall auf der A3
Skandal in Regensburg: Wohnung nur für „Bürger deutscher Abstammung“
Auch in der Dom- und Unistadt Regensburg ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Eine Anzeige für eine 65-Quadratmeter große Wohnung im Osten der Stadt sorgt nun für großes …
Skandal in Regensburg: Wohnung nur für „Bürger deutscher Abstammung“
Wachsoldaten schießen auf Eindringling - Polizei kommt zur Kaserne
Zwischenfall in einer Kaserne im Landkreis Schwandorf: Soldaten schossen auf einen Eindringling im Auto. 
Wachsoldaten schießen auf Eindringling - Polizei kommt zur Kaserne
Tierschützer verbreiten Horror-Fotos von Bauernhof – so reagiert Bürgermeisterin
Die Tierschutzorganisation Animals United verbreitet seit Dienstagmittag Bilder, die katastrophale Zustände auf einem Bauernhof in Oettingen dokumentieren sollen. Auch …
Tierschützer verbreiten Horror-Fotos von Bauernhof – so reagiert Bürgermeisterin

Kommentare