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Weil ein Mann im Rollstuhl mit einem Sprengstoffanschlag drohte, mussten 300 Menschen in Bayerisch Gmain evakuiert werden. 

300 Menschen in Sicherheit gebracht

Rollstuhlfahrer droht mit Sprengstoffanschlag: Schüler evakuiert 

Bayerisch Gmain - Ein Rollstuhlfahrer fährt in eine Bank und droht: Wenn ihr mir kein Geld gebt, fliegt hier alles in die Luft. So geschehen am Dienstag in Bayerisch Gmain.

Nach einer Sprengstoffdrohung hat die Polizei eine Bankfiliale in Bayerisch Gmain (Berchtesgadener Land) großräumig abgesperrt. Zugleich wurden am Dienstag mehrere umliegende Gebäude, darunter eine Grundschule und eine Kindertagesstätte, evakuiert. Die Bewohner eines Seniorenheims und die Patienten einer Klinik durften in den Gebäuden bleiben, mussten aber den der Bankfiliale zugewandten Bereich meiden. Von der Schutzmaßnahme waren nach Polizeiangaben an die 300 Menschen betroffen.

Psychisch kranker Mann wird festgenommen

Ein Mann war gegen 10.00 Uhr mit seinem Rollstuhl in die Bank gefahren und hatte Geld verlangt. Seine Forderung untermauerte er mit der Drohung, ansonsten werde das Gebäude in die Luft fliegen. An seinem Rollstuhl sei Sprengstoff deponiert, beteuerte der nach Polizeiangaben unter richterlicher Betreuung stehende, psychisch kranke Mann. Er wurde festgenommen.

Die Einsatzkräfte gingen auf Nummer sicher und zogen um das Gebäude einen Schutzbereich mit einem Radius von mehreren Hundert Metern. Spezialisten der Technischen Sondergruppe wollten den Rollstuhl nach der vollständigen Räumung des Gefahrenbereichs auf möglichen Sprengstoff untersuchen.

Mehr zu dem Vorfall in Bayerisch Gmain lesen Sie auf unserer Partnerseite rosenheim24.de.

dpa/lby

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