Bande von Scheckbetrügern aufgeflogen

Rosenheim - Die Polizei hat einer professionell agierenden Scheckbetrügerbande das Handwerk gelegt.

Auf das Konto der mutmaßlichen Täter gehen über 30 Fälle von Überweisungsgaunereien mit einem Gesamtschaden von über 200 000 Euro, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag in Rosenheim mitteilte. Die dortige Kripo war Anfang Juni auf mehrere Fälle von Betrug bei Überweisungen aufmerksam geworden, hinter der eine Bande stecken musste.

Im Zuge der Ermittlungen wurde rasch klar, dass Überweisungsträger und Schecks gestohlen wurden. Darauf trugen die Ganoven Geldbeträge bis zu 10 000 Euro ein und lösten die Summen auf neue oder bestehende Konten von sogenannten Finanzagenten ein. 20 Prozent durften diese Agenten für sich behalten, 10 Prozent erhielten die Vermittler, den Löwenanteil mussten sie ihren Auftraggebern zahlen.

Gegen fünf mutmaßliche Haupttäter im Alter von 36 bis 62 Jahren aus Hamburg, Nürnberg und Rosenheim ergingen inzwischen Haftbefehle. Außerdem werden 24 Finanzagenten überwiegend aus dem Raum Rosenheim, die ihr Konto für die kriminellen Machenschaften zur Verfügung stellten, wegen Geldwäsche angezeigt.

dpa

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