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Egoistisch im Straßenverkehr: Daniel R. wurde erneut verurteilt.

Tumult im Gericht

Raser (24) erneut erwischt, obwohl er zuvor an einem tödlichen Rennen beteiligt war

Dieser Verkehrsrowie war maßgeblich daran schuld ist, dass zwei junge Frauen starben. Der Rosenheimer wurde trotzdem wieder beim Rasen erwischt.

Rosenheim - Dieser Raser ist wirklich unbelehrbar: Erst im Mai war Daniel R. (24) vom Amtsgericht Rosenheim zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, weil er bei einem Rennen den Tod der Freundinnen Melanie (21) und Ramona (15) mitverschuldet haben soll – nun stand der erneut vor Gericht. Grund: Nur Tage vor dem Prozess um den tragischen Unfall vom 20. November 2016 war R. von einer Polizeistreife innerorts mit teilweise 80 bis 100 km/h und quietschenden Reifen erwischt worden.

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Als die Beamten seinen schwarzen BMW am 4. April stoppten, soll er gemotzt haben: „Ist mir egal, ich gebe jetzt für drei bis vier Jahre den Führerschein ab. Dann kaufe ich mir einen Lambo.“

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Raser in Rosenheim: Tumult nach dem Urteilsspruch

Dieses Verhalten quittierte die Richterin am Montag mit 6750 Euro Strafe und einer zweijährigem Führerscheinsperre. „Sie brauchen viel Zeit zum Nachdenken, wie man sich im Straßenverkehr verhält“, so die Richterin.

Nach dem Urteil kam es zu Tumulten. Die Mutter des Angeklagten hatte den Staatsanwalt verbal angegriffen, woraufhin die Mutter eines der getöteten Mädchen „Muss erst wieder etwas passieren?“ rief. Ein Wachtmeister räumte den Saal. R. hat bald wieder einen Prozess: Vor dem Landgericht Traunstein kämpft er in der Berufung gegen die zwei Jahre Haft.

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tz/mm

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