Polizei trifft auf „Ghostbusters“

Einbrecher kommen mit skurriler Ausrede davon - zumindest vorläufig

Vier Einbrecher, die auf frischer Tat ertappt wurden, hatten in der Nacht auf Freitag eine skurrile Ausrede für ihre Tat parat. Sie kamen davon - zumindest vorläufig.

Rosenheim - Anders als geplant, nämlich mit ihrer vorläufigen Festnahme, endete für vier junge Menschen der Versuch, in der Nacht auf Freitag, 14. April 2017, in ein leerstehendes Haus in Rosenheim einzudringen und drinnen nach „paranormalen Phänomenen“ zu suchen, wie die Polizei mitteilte. Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Ermittler informiert, das Quartett konnte auf frischer Tat festgenommen werden.

Der Zeuge hatte um Mitternacht mitgeteilt, dass er an einem Haus in der Rosenheimer Innenstadt mehrere Personen gesehen habe, die wohl gerade dort einbrechen wollten. Als die Verdächtigen ihn sahen, seien sie geflüchtet. Sofort wurden mehrere Streifenwagenbesatzungen losgeschickt, die in kurzer Zeit in der Nähe des Hauses, das in der Tillystraße steht, nach und nach vier Personen festnehmen konnten.

„Geisterhaftes Phänomen“ gesucht

Die Vier - drei Männer im Alter von 25 Jahren und eine 20-jährige Frau - wurden von Kripo-Beamten vernommen. Sie gaben dabei an, sie hätten versucht in das leerstehende Haus zu gelangen, um es nach „geisterhaften Phänomenen“ zu erkunden. Wertsachen oder sonst Stehlenswertes gibt es in dem leerstehenden Haus offensichtlich nicht zu holen. Deshalb scheint es für Staatsanwaltschaft und Polizei glaubhaft, dass das Quartett keine Bereicherungsabsicht hatte, sondern nur auf „Geisterjagd“ war.

Ein Haftantrag wurde seitens der Staatsanwaltschaft deshalb nicht gestellt, doch natürlich laufen gegen die vier „Ghostbusters“ Anzeigen wegen versuchten Einbruchs und Hausfriedenbruchs.

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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