Polizei vereitelt illegale Einreise

Rosenheim - Das Blutvergießen in Syrien ruft kriminelle Schleuserbanden auf den Plan. Die Bundespolizei vereitelte auf der Autobahn Salzburg-München (A8) die illegale Einreise von vier Syrern.

Nahe Rosenheim zogen Fahnder ein Auto mit britischem Kennzeichen aus dem Verkehr. Der Fahrer, ein Brite mit syrischen Wurzeln, hatte einen gültigen Reisepass dabei. Die portugiesischen Ausweise seiner Begleiter, darunter ein Kind, waren jedoch gefälscht, wie die Bundespolizei in Rosenheim am Dienstag mitteilte.

Die drei unerlaubt Eingereisten im Alter von 19, 27 und 36 Jahren sowie das Kind kamen aus Syrien. Sie gaben an, für die illegale Einreise umgerechnet jeweils knapp 2300 Euro bezahlt zu haben. Die Syrer kamen in eine Flüchtlingseinrichtung nach München. Auf den 34 Jahre alten Fahrer wartet ein Strafverfahren, wie die Bundespolizei zu dem Vorfall vom Montag berichtete.

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