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Aktenzeichen XY: 20 Hinweise zum Rosenmord

Rosenheim - Auch ein Beitrag in der ZDF-Fahndungssendung “Aktenzeichen XY ... ungelöst“ hat im Rosenheimer “Rosenmord“ bisher zu keiner heißen Spur geführt.

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Der dringend tatverdächtige Ehemann ist weiter spurlos verschwunden. Zwar gingen nach der Ausstrahlung am Mittwochabend an die 20 Hinweise im Fernsehstudio und bei der Mordkommission ein. Sie bezogen sich auf das Auto, mit dem der mutmaßliche Täter unterwegs sein soll, und auf den 55-Jährigen selbst, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am Donnerstag berichtete. Direkt zum Ehemann des Opfers habe aber keiner der Hinweise geführt.

Der Mann wird verdächtigt, seine 51 Jahre alte Frau vor zwei Wochen in der gemeinsamen Wohnung umgebracht zu haben. Nach Medienberichten wurde die Leiche der Frau aufgebahrt in einem mit Rosen geschmückten Bett gefunden. Daher ist vom “Rosenmord“ die Rede. Der Mann, der nach der Tat nachweislich in Regensburg war, könnte sich in Süddeutschland oder dem benachbarten Ausland aufhalten.

Da er in einem Brief an die Polizei seinen Selbstmord ankündigte, ist nach den Angaben der Mordkommission aber auch möglich, dass er bereits tot ist. Zu Spekulationen, wonach die Frau unheilbar krank gewesen sein und ihren Mann gebeten haben soll, sie zu töten, wollte der Polizeisprecher nichts sagen.

dpa

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