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Unfall-Drama wegen Stoppschild: Drei Menschen tot - Junge schwebt in Lebensgefahr

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Von: Katharina Haase

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Fahrer überfährt Stoppschild: Drei Tote und sechs Verletzte
Fahrer überfährt Stoppschild: Drei Tote und sechs Verletzte © NEWS5 / Oßwald

In Rothenburg ob der Tauber ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Autofahrer überfuhr ein Stoppschild, drei Autos kollidierten. Drei Menschen sind tot. Weitere lebensgefährlich verletzt.

Rothenburg ob der Tauber - Drei Tote und sechs Schwerverletzte sind die aktuelle Bilanz eines dramatischen Unfalls, der sich am Sonntagnachmittag (4. August) im mittelfränkischen Rothenburg ob der Tauber ereignet hat.

Unfall in Rothenburg: Fahrer überfährt Stoppschild an Kreuzung 

Der Fahrer eines Ford Fiesta war auf eine Kreuzung der Staatsstraße 1040 gefahren und hatte dabei aus zunächst ungeklärten Gründen ein Stoppschild ohne Halt überfahren. Daraufhin kollidierte der Ford auf der Kreuzung mit einem Golf, der durch den heftigen Aufprall auf einen in der Nähe befindlichen Peugeot geschleudert wurde.

Drama in Rothenburg: Drei Tote und sechs Verletzte nach Unfall

In dem Ford befanden sich insgesamt fünf Personen, von denen zwei, ein 41-Jähriger und ein 20-Jähriger, noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlagen. Eine junge Frau (19) erlag ihren Verletzungen in der Nacht zum Montag im Krankenhaus. Um das Leben eines 14-jährigen Jungen müssen die Ärzte derweil noch kämpfen. Die fünfte Person im Ford sowie die insgesamt vier Personen in Golf und Peugeot wurden ebenfalls alle schwer verletzt und in umliegende Kliniken gebracht. Insgesamt drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Besonders bitter stieß den Rettungskräften wieder einmal das Verhalten vieler Schaulustiger auf, die sich am Einsatzort einfanden und die Helfer teils bei ihrer Arbeit massiv störten.

Nach Unfall in Rothenburg: Gutachter soll Ursache klären

Neben den Einsatzkräften und einem Notfallseelsorger, wurde auch ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter zurate gezogen, der nun zur Aufklärung von Unfallursache und Unfallhergang beitragen soll.

Ebenfalls zu einem tödlichen Unfall kam es vergangenen Freitag (2. August) in Hallbergmoos (Landkreis Freising). Auch dort hatten die Einsatzkräfte massiv mit Schaulustigen zu kämpfen, die aber zudem auch noch ausfallend gegenüber den Rettern wurden und diese beschimpften.

In Kreuth (Landkreis Miesbach) endete die Suche nach der vermissten Sina (17) am Sonntag in trauriger Gewissheit: Das Mädchen ist tot. Wie sie zu Tode kam und ob es sich um einen Unfall handelt, soll nun eine Obduktion klären.

In Augsburg kam es zu einem schweren Unfall. Dabei wurden zwei Menschen schwer verletzt. An der Unfallstelle filmte ein Gaffer mit seinem Handy, doch die Polizei war machtlos.

kah

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