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460.000 Legehennen sollen nach dem Salmonellen-Verdacht getötet werden.

Nach Salmonellen-Verdacht

"Bayern-Ei" lässt 460.000 Hühner töten

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Ettling - Die Firma "Bayern-Ei" greift durch: Nach einem Salmonellen-Verdacht lässt die Firma 460.000 Legehennen töten. Das passiert nicht zum ersten Mal.

Die Firma „Bayern-Ei“, wegen Salmonellen unter Verdacht geraten, reagiert auf anhaltenden Druck: Sie wechselt nach Informationen des Münchner Merkur (Donnerstagsausgabe) in einem ihrer Betriebe den gesamten Legehennen-Bestand aus.

Rund 460 000 Hühner werden getötet, Spezialfirmen sollen die Anlagen desinfizieren. In Ettling (Kreis Dingolfing-Landau), einem der vier Betriebs-Standorte, soll ab heute mit der Tötung des gesamten Legehennen-Bestands begonnen werden, erklärte ein Sprecher des Landratsamtes. In der Anlage ist die Haltung von maximal 487 500 Legehennen genehmigt, offenbar ist der Ist-Bestand etwas geringer, rund 460 000 Tiere.

Auswechseln des Bestands ist "Routine"

Das Auswechseln des Legehennen-Bestands ist eigentlich Routine und erfolgt etwa ein Mal im Jahr – länger halten die Hühner nicht durch. „Diese Maßnahme wird jetzt aber vorgezogen“, so der Sprecher. Ziel sei es, den Betrieb endlich Salmonellen-frei zu bekommen.

Landrat sieht keine Versäumnisse, Nachspiel im Landtag

In dem Skandal um einen europaweiten Salmonellenausbruch durch Eier aus dem Landkreis Dingolfing-Landau sieht der zuständige Landrat keine Versäumnisse seiner Behörde. Der betroffene Betrieb sei ordnungsgemäß zwei Mal im Jahr stichprobenartig kontrolliert worden, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Dingolfing-Landau am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

Die mutmaßlich von der Straubinger Firma „Bayern-Ei“ ausgegangenen europaweiten Salmonelleninfektionen werden auch ein längeres Nachspiel im Landtag haben. Neben der SPD fordern nun die Grünen in einer parlamentarischen Anfrage Auskunft über den Fall. Wie berichtet führte der Salmonellen-Ausbruch in Europa zu zwei Toten und Hunderten Erkrankten. Der Ausbruch könnte von dem Eierproduzenten in Niederbayern verursacht worden sein.

dw, dpa

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