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Polizisten sichern am Sonntag nach einer Schiesserei in Neu-Ulm mit Absperrband den Tatort.

Fahndung dauert an

Neu-Ulm: Wo ist der Todes-Schütze?

Neu-Ulm - Zwei Tage nach den tödlichen Schüssen in Neu-Ulm, die einem 31-Jährigen das Leben gekostet haben, fehlt von dem Schützen jede Spur.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wird weiterhin nach zwei flüchtigen Männern gefahndet. Am Sonntagabend waren auf offener Straße zwei 31 und 41 Jahre alte Männer niedergeschossen worden, die einem Security-Service angehören. Der 31-Jährige aus dem Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Der 41-Jährige aus Neu-Ulm erlitt schwere Verletzungen am Rumpf. Er werde weiterhin stationär behandelt, Lebensgefahr bestehe nicht, hieß es.

Dem Vorfall in einem Neu-Ulmer Industriegebiet soll eine vereinbarte Aussprache zwischen vier Personen aus dem Rotlichtmilieu und drei Mitgliedern einer regionalen Rockergruppe vorausgegangen sein. Das Gespräch soll dann eskaliert sein. Die drei Männer mit Bezug zur Rockerszene flüchteten, bevor die Polizei eintraf. Einen 26-jährigen, mutmaßlichen Tatbeteiligten nahmen die Ermittler noch am Montag fest. Den Angaben zufolge soll er für die Schüsse selbst nicht verantwortlich sein. Nach seinen beiden Begleitern wird weiter gefahndet. Ob Streitigkeiten im Türstehermilieu Hintergrund für die Tat waren, blieb zunächst offen. Aus ermittlungstaktischen Gründen machte die Polizei keine weiteren Angaben.

dpa

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