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Gut sieben Wochen nach einer dramatischen Schießerei in einem Zug im Allgäu ist der überlebende Täter nun vernehmungsfähig.

Sieben Wochen nach der Tat

Schießerei im Zug: Täter ist vernehmungsfähig

Kempten - Gut sieben Wochen nach einer dramatischen Schießerei in einem Zug im Allgäu mit einem Toten und drei Schwerverletzten ist der überlebende Täter nun vernehmungsfähig.

Der 44-Jährige aus Augsburg, der mit seinem Komplizen aus dem fahrenden Zug gesprungen war und sich dabei schwer verletzt hatte, macht aber keine Angaben. "Er äußert sich nicht zur Sache", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kempten am Montag. Der Mann werde noch in einer Therapieeinrichtung medizinisch versorgt. Der Haftbefehl wegen versuchten Mordes wurde ihm inzwischen eröffnet.

Polizeikontrolle war eskaliert

Im voll besetzten Zug von Kaufbeuren nach Kempten hatte es am 21. März bei einer Routinekontrolle eine blutige Auseinandersetzung zwischen Polizisten und zwei Straftätern gegeben. Nach einem Schusswechsel waren die beiden Männer bei voller Fahrt aus dem Zug gesprungen. Während der 44-Jährige schwer verletzt überlebte, wurde der zweite Täter, ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, vom Zug erfasst und getötet. Zwei Beamte der Bundespolizei waren von den Tätern schwer verletzt worden.

Genauer Tathergang noch unklar

Wie sich die Auseinandersetzung in der Regionalbahn "Alex" im Detail abgespielt hat, ist laut Staatsanwaltschaft weiterhin unklar. Es werden noch immer Zeugen vernommen. Auch die genaue Zahl der abgegebenen Schüsse ist noch nicht bekannt. "Es waren viele Schüsse, man kann von einer niedrigen zweistelligen Anzahl ausgehen."

dpa

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