Schlag gegen Kinderpornografie: 16 Beschuldigte in Bayern

München - Das Bundeskriminalamt (BKA) hat mit einer bundesweit angelegten Razzia einen Kinderpornografie-Ring zerschlagen und ist dabei auch in Bayern fündig geworden.

Im Freistaat beschlagnahmten sie 38 Computer, 6300 Datenträger wie CDs oder DVDs und 300 Videos von 16 Verdächtigen. Einen Mann aus Oberbayern nahmen die Ermittler vorläufig fest, wie das Landeskriminalamt am Mittwoch in München mitteilte. Die Beschuldigten sind zwischen 19 und 58 Jahre alt.

Mehr als 100 Beamte hatten seit Dienstagabend 20 Wohnhäuser in ganz Bayern durchsucht. Fünf Beschuldigte kommen aus Oberbayern - davon zwei aus München. Jeweils drei Verdächtige stammen aus Schwaben und Niederbayern, jeweils zwei aus Mittel- und Oberfranken, und ein Mann kommt aus Unterfranken.

Die Ermittlungen richten sich gegen eine deutschsprachige Internet-Gemeinschaft von Pädophilen. Die Vorwürfe lauten auf schweren sexuellen Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung und Verbreitung kinderpornografischen Materials. Bundesweit wurden bei der Aktion 163 Wohnungen und Geschäftsräume von 121 Verdächtigen durchsucht.

dpa

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