Verschmutzung des Flusses

Schlammflut in der Eger tötet Fische

Hof - Angeklagt: Den Verantwortlichen einer Wasserkraftanlage wird ein schwerer Fall von Gewässerverschmutzung vorgeworfen. Wie es dazu gekommen ist:

Eine Verschmutzung des Flusses Eger mit Schlamm hat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Hof hat gegen zwei Verantwortliche der Wasserkraftanlage Leupoldshammer Anklage erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, eine Gewässerverunreinigung im besonders schweren Fall begangen zu haben, wie die Anklagebehörde am Mittwoch mitteilte. Im Mai 2012 hatte sich bei Sanierungsarbeiten am Kraftwerk Leupoldshammer (Landkreis Wunsiedel) eine regelrechte Schlammflut in die Eger ergossen und etliche Fische sterben lassen. Experten sehen zudem auch langfristige negative Folgen für die Gewässerökologie. Gerade in dem betroffenen Bereich des bayerisch-tschechischen Grenzflusses habe esArtenschutzprogramme gegeben.

dpa

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