Schlechte Marktlage - viele Schweinehalter geben auf

München - Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation haben im zu Ende gehenden Jahr viele Schweinhalter in Bayern aufgegeben.

Anfang November habe es in Bayern rund 7000 Schweine haltende Betriebe gegeben, das waren sieben Prozent weniger als bei der Erhebung im Vorjahr, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung am Freitag mit. Diese Betriebe hätten nach dem vorläufigen Ergebnis zur Schweinebestandserhebung knapp 3,5 Millionen Tiere gehalten, ein Minus von rund 1,4 Prozent.

Nach Angaben des Bayerischen Bauernverbandes haben die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen bei der Schweinehaltung viele Landwirte zum Aufgeben gezwungen. Für die Tiere würden nur niedrige Preise erzielt, zugleich seien Futter- und Betriebsmittelkosten hoch, sagte der Leiter des Fachbereichs Agrarpolitik beim Bayerischen Bauernverband, Matthias Borst, der Nachrichtenagentur dpa. “Die Preis-Kosten-Schere ist für die Betriebe auseinandergelaufen.“

dpa

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