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Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth soll saniert werde.

Schlösserverwaltung soll Bayreuther Oper restaurieren

Bayreuth/München - Die Bayreuther Oper soll saniert werden. Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) hat die bayerische Schlösserverwaltung beauftragt, einen Plan zu erstellen. Was die Sanierung kostet:

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Bayreuther Opernhaus für Welterbe nominiert

Die Pläne für die Restaurierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth werden konkreter. Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) beauftragte die bayerische Schlösserverwaltung damit, eine Detailplanung für Instandsetzung und Restaurierung der barocken Spielstätte zu erarbeiten. Den Startschuss für die Arbeiten will Fahrenschon geben, wenn die Unesco entschieden hat, ob es das Opernhaus auf die Welterbe-Liste schafft. Die Entscheidung soll voraussichtlich 2012 fallen.

Restauriert werde aber unabhängig vom Votum der Unesco, betonte eine Sprecherin des Finanzministeriums am Dienstag in München. Beginne man aber erst nach der Entscheidung mit den Bauarbeiten, so könnten eventuelle Änderungswünsche noch eingeplant werden.

Für insgesamt knapp 18,9 Millionen Euro soll das Opernhaus saniert werden. Danach soll das berühmte Gebäude von Mai bis Oktober “denkmalverträglich bespielbar sein mit Konzerten und Gastspielen“, wie das Ministerium erläuterte.

12 Millionen Euro sind allein für die Restaurierung des Zuschauerraums und die Wiederherstellung der originalen Bühnenöffnung eingeplant.

Das Markgräfliche Opernhaus gilt als das bedeutendste und besterhaltene Beispiel höfischer Opernhausarchitektur und Opernkultur des Barock. Der Prachtbau wurde zwischen 1744 und 1748 von der kunstsinnigen Bayreuther Markgräfin Wilhelmine (1709-1758) errichtet. Sie war die Lieblingsschwester Friedrichs des Großen. Anfang Januar hatte die Kultusministerkonferenz den Antrag für die Aufnahme des Opernhauses in die Welterbeliste zusammen mit der Kurfürstlichen Sommerresidenz in Schwetzingen bei der Unesco in Paris eingereicht.

dpa

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