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Der Kran wurde mit dem Hubschrauber transportiert.

Schloss Hohenaschau

Hier kommt ein Kran mit dem Hubschrauber

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Aschau - Spektakuläre Anblicke boten sich am Mittwoch für die Anwohner von Schloss Hohenaschau: Ein Kran musste mit dem Hubschrauber angeflogen werden.

Schloss Hohenaschau bekommt ein neues Dach: Die Lage auf einer Anhöhe über der Gemeinde Aschau macht es jedoch unmöglich, einen Kran oder Lastwagen in den Innenhof zu fahren. Deswegen hat am Mittwochmorgen ein Hubschrauber den Kran aus der Luft in den Innenhof des Schlosses gehoben. Bis zum Sommer 2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, sagte der Leitende Baudirektor Eugen Bauer vom Staatlichen Bauamt in Rosenheim. Zudem soll auf dem Dach ein Sicherungssystem installiert werden, das es künftig möglich macht, Reparaturen durchzuführen, ohne dafür ein Gerüst aufbauen zu müssen. Zusätzlich würden die Preysingsäle eingehaust, um sie vor Witterungsschäden zu schützen. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme an dem Schloss betragen Bauer zufolge rund eine Million Euro.

Für den Transport des Kranes wurde eigens ein Lasten-Hubschrauber aus der Schweiz angefordert, wie Gabriele Lippert, Geschäftsführerin des ausführenden Dachdeckereibetriebes, erläuterte. Mit einem kleineren Hubschrauber werde anschließend das Baumaterial in den Schlosshof gebracht.

Genutzt wird Schloss Hohenaschau – Eigentümer ist der Bund – vom Sozialwerk der Bundesfinanzverwaltung als Ferienwohnheim.

wes

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