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Am Donnerstag wurde das letzte Baugerüst abgebaut: Nach zehn Jahren ist der Blick auf Schloss Neuschwanstein in Schwangau endlich wieder frei.

Letztes Baugerüst entfernt

Jetzt ist die Sicht auf Neuschwanstein wieder frei

Schwangau - Am Donnerstag wurde das letzte Baugerüst abgebaut: Nach zehn Jahren ist der Blick auf Schloss Neuschwanstein in Schwangau endlich wieder frei.

Nach jahrelanger Sanierung der Fassaden von Schloss Neuschwanstein können die Besucher wieder einen freien Blick auf das Märchenschloss genießen. Nach Angaben des bayerischen Finanzministeriums von Donnerstag wurden mit dem Abschluss des letzten Bauabschnitts nach 13 Jahren die letzten Gerüste abgebaut. „Schloss Neuschwanstein ist Fingerabdruck bayerischer Geschichte und millionenfach fotografierter Besuchermagnet, den es zu erhalten gilt. Nun erscheint Bayerns Wahrzeichen im neuen Gewand“, sagte Finanzstaatssekretär Franz Pschierer (CSU). Nach Ministeriumsangaben investierte der Freistaat mehr als fünf Millionen Euro allein in die Erneuerung der Ansichten.

Rund 1,4 Millionen Besucher aus aller Welt lockt das berühmte Bauwerk von König Ludwig II. jährlich an. Um es zu erhalten, seien außergewöhnliche Anstrengungen notwendig, teilte das Ministerium mit. Raues, alpines Klima mit starken Temperaturschwankungen greife stetig die materielle Substanz an. Schäden an den Mörtelverfugungen gefährdeten die Statik der Kalksteinfassaden.

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Im Jahr 2000 wurde mit der aufwendigen Sanierung der Fassaden begonnen. Damit für die Schlossbesucher jeweils eine Hauptansicht frei blieb, wurden die Fassaden - insgesamt gut 14 000 Quadratmeter - in mehreren Phasen eingerüstet. In schwierigem Gelände wurden bis zu 75 Meter hohe Gerüste errichtet.

dpa

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