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Immerhin: Auf dem Wendelstein (Foto vom Donnerstag) liegt noch Schnee.

Schlechte Aussichten

Schnee in Bayern? Was ein Meteorologe sagt

München - Grüne Wiesen, braune Äcker - und weit und breit kein Schnee. Bayerns Wintersportfans müssen derzeit hoch hinaus, wenn sie auf die Piste wollen. Ein Meteorologe hat in dieser Hinsicht keine guten Nachrichten.

Der Winter lässt in Bayern weiter auf sich warten. Bis Mitte Januar werde es lediglich oberhalb von 1000 Metern Neuschnee geben, sagte am Samstag ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Skifahrer kommen also vorerst nur in den Alpen und in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes auf ihre Kosten. „Es kann nur besser werden“, sagte am Sonntag der Geschäftsführer der Brauneck Bergbahnen in Lenggries, Peter Lorenz.

In den Alpen fielen am Sonntag rund zehn Zentimeter Schnee. „Im Flachland gibt es keinen Schnee“, sagte der DWD-Experte. Und das werde vorerst auch so bleiben. Statt Schneeflocken und Kälte ist mit Regen und milden Temperaturen zu rechnen. Bis Dienstag soll das Thermometer mancherorts bis zu zwölf Grad anzeigen.

Auf den beschneiten Pisten am Brauneck hätten die Skifahrer in den Weihnachtsferien „passable“ Verhältnisse vorgefunden, sagte Lorenz. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen.“ Er hofft aber auf reichlich Neuschnee.

Im Skigebiet der Zugspitze sind nahezu alle Skilifte geöffnet, wie ein Sprecher am Samstag sagte. Es liegen rund 1,30 Meter Schnee auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter). Es herrscht reger Betrieb. „Es ist sehr viel los, gerade seit Weihnachten“, sagte der Sprecher der Zugspitzbahn. Auf der Zugspitze seien durchschnittlich 2500 Besucher pro Tag unterwegs, in den weiteren Garmischer Skigebieten etwa 7000 pro Tag. Für die Ferienzeit seien das gewöhnliche Werte.

In den Skigebieten Nebelhorn und Fellhorn im Allgäu lagen am Wochenende zwischen 60 und 80 Zentimetern Schnee, auf dem Großen Arber im Bayerischen Wald waren es rund 20 Zentimeter.

dpa

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