Tückische Schneeverwehungen: Zahlreiche Unfälle

München - Der Winter dauert schon eine Weile, doch das Wetter macht den Autofahrern noch ordentlich zu Schaffen. Bei zahlreichen Unfällen in der Region war die Ursache immer die selbe: tückische Schneeverwehungen.

Zwei Schwerverletzte hat ein Unfall auf der Straße zwischen Hofolding und Brunnthal (Landkreis München) gefordert. Ein Auto hatte sich im Schnee quer gestellt; ein weiteres Auto krachte hinein.

Mindestens sieben Verletzte sind nach Polizeiangaben allein im westlichen Landkreis Erding zu beklagen. Der schwerste Unfall ereignete sich zwischen der Rosenau und Berglern. Die Fahrerin (22) eines Mitsubishis kam mit ihrem Wagen ins Schleudern und prallte gegen einen Baum.

Bei Steinhöring rammte eine Frau aus dem Landkreis Rosenheim auf schneeglatter Straße einen Strommasten. Der Masten stürzte auf ein Haus.

Wegen starker Schneeverwehungen hat sich ein VW-Bus auf einer Kreisstraße bei Dorfen überschlagen. An der selben Stelle war zuvor bereits ein anderer VW-Bus von der Straße abgekommen.

Mehrere Unfälle gab es auch im Landkreis Fürstenfeldbruck: Unter anderem kollidierte ein Renault Twingo mit einem Audi Q7 auf der B2.

Ebenfalls wegen Schneeverwehungen gerieten auf der B15 bei Haag mehrere Laster ins Rutschen und stellten sich quer. Bilder dazu zeigt Rosenheim24.de.

Bei Altdorf rutsche ein 7,5-Tonner gegen drei Autos.

Bereits am Dienstag war bei Allershausen eine Frau ums Leben gekommen. Sie war mit ihrem Wagen auf einer Schneeverwehung in den Gegenverkehr gerutscht.  

Schneeverwehungen, Wind und Glatteis haben auch den Verkehrsteilnehmern im Landkreis Schongau mal wieder zugesetzt.

In Egling (Landkreis Wolfratshausen) ist eine Schneeverwehung am Dienstag gegen 17.30 Uhr einer 45-jährigen Autofahrerin zum Verhängnis geworden.

Unfälle bei Schnee und Eis haben in der Nacht zum Mittwoch in Schwaben 18 Verletzte gefordert. Der Polizei zufolge waren vor allem die Landkreise Neu-Ulm, Unterallgäu und Ostallgäu betroffen. Häufigste Ursache für die mehr als 90 Verkehrsunfälle war zu hohes Tempo. Zahlreiche Fahrzeuge blieben außerdem in Schneeverwehungen stecken. Bei Obergünzburg und Ottobeuren nahe Memmingen dauerte es teils bis zum Morgen, bis die Autos befreit werden konnten.

Rubriklistenbild: © Gaulke

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