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Bei Eiselfing ist ein Mann (82) bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Zwei Tote bei Unfällen in Bayern

München - Schnee, Glätte und starker Wind haben in der Nacht zum Mittwoch zu schweren Unfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Im Landkreis Dachau und im Landkreis Wasserburg starben zwei Menschen.

Auto übersehen: Mann (82) stirbt bei Unfall

Unfälle in der Region:

Freising: Straßen wurden zu Rutschbahnen

Erding: Zwei Verletzte bei Unfall wegen Schneewehe

Erding: Vier Verletzte bei winterlicher Unfallserie

Dachau: Frau fährt gegen Baum - tot

Weilheim: Schnee legte Verkehr lahm

Laster-Unfall: Nichts geht mehr auf der A93

Wolfratshausen: Tückische Schneeverwehung - Bilder 

Am Dienstag gegen 17 Uhr wollte eine 80-Jährige mit ihrem Opel bei Eiselfing bei Wasserburg von einer Kreisstraße nach links auf die bevorrechtigte Staatstraße einbiegen. Die Opelfahrern übersah dabei eine 18-Jährige, die mit ihrem VW auf der Vorfahrtsstraße in Richtung Wasserburg unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurden drei Personen leicht verletzt. Ein 82-Jähriger aus Nürnberg, Mitfahrer im Wagen der 80-Jährigen, erlag trotz Reanimation noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. An den beiden Fahrzeugen entand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro.

Bei Wippenhausen (Landkreis Freising) musste ein 22-Jähriger nach einem Unfall mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Schwerer Unfall bei Wippenhausen

Bei Sulzemoos starb eine Frau bei einem Unfal.

In Sulzemoos (Landkreis Dachau) verlor eine 70-Jährige am Dienstagabend bei Glatteis die Kontrolle über ihr Auto und fuhr gegen einen Baum. Sie verstarb kurz darauf in einer Klinik. Mindestens vier Menschen wurden bei Unfällen schwer verletzt.

Auf der  B 11 zwischen Dietersheim und Neufahrn (Lkr. Freising) blieben in der Nacht mehrere Autos auf dem völlig von Schnee verwehten Streckenabschnitt liegen.

Auf der A9 bei der Anschlussstelle Allershausen zog sich eine 100 Meter lange Schneewehe über zwei Fahrbahnen. Unfälle mit mehreren Autos und Lastern waren die Folge. Ein holländischer Wagen überschlug sich und kam kopfüber im tiefen Schnee zu liegen.

Auf der Autobahn 93 kamen zwei Laster ins Rutschen. Die Lkw blockierten die Autobahn zwei Stunden lang.

Bei Eching geriet ein Laster ins Schleudern und stellte sich quer. Verletzt wurde niemand.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord meldet seit Dienstagabend 55 Verkehrsunfälle, die auf witterungsbedingte Ursachen zurück zu führen waren. Und obwohl die Straßen nur teilweise schneebedeckt waren. Glücklicherweise verliefen die meisten Unfälle glimpflich. So entstand bei 37 Unfällen lediglich Sachschaden. Bei 17 Verkehrsunfällen wurden Personen meist leicht verletzt.

In ganz Bayern blieben mehrere Autos in Schneeverwehungen liegen, teilweise waren Straßen unpassierbar. Die Autobahn 9 wurde bei Plech (Landkreis Bayreuth) von steckengebliebenen Lastwagen zwei Stunden lang komplett blockiert.

Zwei Busse rutschen Böschung hinunter

Zwei Busse sind am Dienstagabend in Oberbessenbach (Landkreis Aschaffenburg) auf glatter Straße zusammengestoßen und dann eine Böschung hinuntergerutscht. Weder die beiden Fahrer noch die Passagiere wurden verletzt, wie die Polizei in Würzburg mitteilte.

Die Busse waren bei dem Versuch, auf einer ansteigenden Straße zu rangieren, leicht kollidiert, rutschten denn etwa zehn Meter die Böschung hinab und blieben auf einem kleinen Absatz hängen. Nur mit Spezialwerkzeug und einem extra angeforderten Rüstwagen konnten die Busse geborgen werden. Es entstand ein Schaden von 10 000 bis 15 000 Euro.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung für die Landkreise im Alpenvorland herausgegeben. Dort kann es zu starken Schneeverwehungen kommen.

dpa

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