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Bernhard Peter Schneeberger hat wieder zugeschlagen.

Dicke Sex-Bestie hat wieder zugeschlagen

Nürnberg - Die dicke Sex-Bestie aus dem Raum Nürnberg hat wieder brutal zugeschlagen. Diesmal verschleppte der Mann eine Frau aus Mittelfranken in den hohen Norden.  

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Mein Gott, was hat diese arme Frau durchgemacht! Die Sexbestie aus Franken, der 48-jährige Bernhard Schneeberger, hat erneut zugeschlagen. In der Nacht zum Dienstag entführte er eine 22-Jährige aus dem Kreis Neumarkt. Er überwältigte sie und raste dann mit ihr in ihrem Seat Leon (Kennzeichen: NM-TO 193) in Richtung Norden. In der Nähe des schleswig-holsteinischen Glücksburg warf er sein Opfer schließlich gegen 9.30 Uhr an einem Parkplatz aus dem Wagen. Die 22-Jährige, die völlig verstört umherirrte, wurde dort von Passanten aufgegriffen. Wenig später nahmen sie Sanitäter in Obhut, die zufällig vorbeifuhren. Sie brachten die geschundene Frau in ein Krankenhaus.

Schneeberger fuhr nach Flensburg weiter. Dort wurde er von einer Überwachungskamera aufgenommen – möglicherweise hob er mit seiner EC-Karte oder der seines Opfers Geld ab!

Noch am Montag hatten mehrere Polizeieinheiten ein Waldgebiet beim aufgelassenen Bahnhof in Ochenbruck (Kreis Nürnberger Land) durchsucht. Die Ermittler hatten nicht ausgeschlossen, dass sich Schneeberger das Leben genommen hat – doch der 48-Jährige, der sich vor der Fahrt nach Norden fast vier Tage in der Nähe der Rummelsberger Anstalten versteckt hatte, denkt offensichtlich an ganz andere Dinge: Er liebt es, Frauen zu demütigen. Als er 2001 vor Gericht stand, weil er einer Frau in ihrer Wohnung mit Folterinstrumenten aufgelauert hatte, erklärte er, dass er davon träume, Frauen auszupeitschen.

Die 22-Jährige aus Neumarkt ist bereits sein viertes Opfer. Zuletzt verschleppte und er am Dienstag vor einer Woche eine 20-Jährige von einem U-Bahnhof in Nürnberg in ein Waldstück, wo er sie vergewaltigte. In der Nähe des Tatortes entdeckte man seinen Wagen, einen silberfarbenen Ford Mondeo.

Unglaublich: Schneeberger kam vor einem Jahr zur Bewährung frei, weil ihn ein Gutachter als „ungefährlich“ eingestuft hatte. Einzige Auflage: Er musste sich regelmäßig in einer psychiatrischen Klink melden. Als er am 28. September dort nicht erschien, informierte die Klinik Schneebergers Bewährungshelfer. Der schaltete am 4. Oktober die Staatsanwaltschaft ein. Dort prüfte man zunächst die Akten der Sexbestie, ehe man acht Tage später, am 12. Oktober, schließlich den Antrag stellte, Schneeberger wieder in die Psychiatrie einzuweisen. Zu spät, denn genau an diesem Tag schlug die Sexbestie schon wieder zu.

Erstmals vor Gericht stand Schneeberger schon mit 21, weil er bei seiner Nachbarin eingebrochen war und diese mehrfach vergewaltigt hatte. Doch trotz dieser Vorgeschichte stufte ihn ein Gerichtsgutachter nach seiner zweiten Tat im Jahr 2001 als therapierbar ein.

Die Fandung nach der Sexbestie wurde mittlerweile auf das ganze Bundesgebiet ausgeweitet. Auch die dänische Polizei ist inzwischen alarmiert. Schneeberger gilt nicht nur als extrem gefährlich, er ist auch schwer bewaffnet. Er führt eine Pistole, Elektroschocker und mehrere Messer mit sich. Warum er an die Ostsee fuhr, ist bisher unklar. Seinem Neumarkter Opfer erzählte er, dass er sich am Meer umbringen wolle. Aber kann man diesem Mann glauben?

WdP

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