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Schneefälle sorgten am Dienstag für glatte Straßen.

Straßen glatt

Lastwagen stehen auf Autobahn quer - Schneechaos in Bayern

München/Nürnberg - Es hatte sich angedeutet: Am frühen Morgen nach den Feiertagen stecken viele Pendler im Stau. Der Grund: Glatte Straßen durch heftige Schneefälle in ganz Bayern.

Auch nach Ostern kommt der Winter zurück nach Bayern. Nach dem verlängerten Wochenende mussten sich viele Pendler auf Schnee einstellen. Das Problem: Einige Autofahrer haben schon auf Sommerreifen gewechselt. Laut B5 aktuell standen auf der A9 zwischen Nürnberg und Berlin einige Lastwagen quer. Es staute sich in beide Richtungen auf bis zu 20 Kilometer. Der Radiosender warnte davor auf die umliegenden Straßen auszuweichen, da es dort ebenfalls sehr glatt sei. Auch in anderen Teilen Bayerns gab es winterliche Straßenverhältnisse. Auch in München gab es teils heftige Schneefälle.

Die schneebedeckten und teils spiegelglatten Straßen erforderten eine erhöhte Aufmerksamkeit in den Morgenstunden. In den Bergen herrscht erhöhte Lawinengefahr. Auch in Lagen von unterhalb 1800 sei die Lawinengefahr weiter gestiegen und habe die dritte der fünf Warnstufen erreicht, teilte der Lawinenwarndienst Bayern mit. Bereits einzelne Skifahrer könnten Schneebrettlawinen auslösen, warnten die Experten.

Weitere Aussichten: Schnee und frostig

Für die kommenden Tage sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weitere Schneefälle und eine Kaltfront voraus. Ungewöhnlich sei dies aber für Mitte April nicht, sagte ein Experte zur dpa. Leichte Besserung ist frühestens zum Ende der Woche in Sicht, dann soll es nach und nach auch mit den Temperaturen wieder aufwärts gehen.

Der DWD hatte die Autofahrer bereits am Ostermontag vor glatten Straßen gewarnt. „Einige haben ja vielleicht schon Sommerreifen auf ihren Autos drauf.“ Auch in den kommenden Tagen sind Schneefälle bis in die Niederungen möglich, bei nächtlichen Tiefstwerten von verbreitet bis zu minus fünf Grad kann es glatt werden. Eisig kalt war es auf Deutschlands höchstem Berg: Auf der 2962 Meter hohen Zugspitze wurden am Dienstagmorgen minus 15 Grad gemessen.

Schnee-Schock in Bayern - und es kommt noch schlimmer

sap mit Material von dpa

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